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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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Kultur- und Kreativwirtschaft – Praktische Tipps von Jürgen Enninger

Logo der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der BundesregierungDie Kultur- und Kreativwirtschaft gilt als ein Treiber von Innovationen in wirtschaftlicher, kultureller, technologischer und gesamtgesellschaftlicher Hinsicht in unserem Land. In ihr werden neue Perspektiven, neue Formen der Arbeit, des Zusammenlebens und neue Geschäftsmodelle erprobt.

Diese Besonderheit verdankt die heterogene Querschnittsbrache dem Umstand, dass 90% aller Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft als Klein- und Kleinstbetriebe hochflexibel und innovativ neue Entwicklungen aufnehmen können. Selbst zudem mittlerweile ein volkswirtschaftliches Schwergewicht (die Bruttowertschöpfung liegt auf einem vergleichbaren Niveau wie der Maschinenbau und die Finanzwirtschaft und sogar noch vor der chemischen Industrie und Energiewirtschaft), stellt sie durch ihre hohe Innovationstätigkeit auch für andere Wirtschaftsbereiche und Sektoren der öffentlichen Hand einen immer wichtigeren Impulsgeber und Kooperationspartner dar.
Dennoch stehen die Vertreter der Branche oft vor besonderen Hürden, wenn es um die wirtschaftliche Inwertsetzung ihres kreativen Potenzials geht. Für die kleinteilige Branche oftmals ungeeignete Förderangebote sowie mancherorts noch vorherrschende Ressentiments gegenüber der noch jungen Branche stellten dabei in der jüngeren Vergangenheit oft die stärksten Hindernisse dar.

Die Bundesregierung hat mit der im Jahr 2007 begründeten „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ einen wichtigen Schritt zur anhaltenden Förderung und Anerkennung der bedeutenden Branche unternommen. Ein Kernprojekt der Initiative stellt dabei das „Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes“ dar. Auftrag des Kompetenzzentrums ist dabei die beratende Unterstützung von Kreativschaffenden auf ihrem Weg zum unternehmerischen Erfolg sowie der Branche insgesamt „Gesicht und Gewicht“ zu geben. Hierfür bieten 8 regionale Ansprechpartner des Kompetenzzentrums Beratungstermine in über 80 Orten deutschlandweit an. Zeitgleich führen sie in regelmäßigen Abständen Netzwerk- und Informationsveranstaltungen für die gesamte Branche mit ihren 11 Teilmärkten durch.

Jürgen Enninger ist im Auftrag des Kompetenzzentrums als regionaler Ansprechpartner in Bayern vor Ort. Mit der Beratung von kreativen Akteuren und der Organisation und Durchführung themenbezogener Veranstaltungen, welche er in mehr als 10 verschiedenen Orten Bayerns anbietet, leistet er einen erheblichen Beitrag zur Unterstützung der kleinteiligen Branche im Freistaat.

Vor allem in Mittel- und Oberfranken verzeichnet er dabei ein starkes Interesse an den angebotenen Orientierungsberatungen. Im Vergleich zu den anderen Regionen Bayerns ist die Nachfrage nach den Beratungsleistungen dort besonders hoch. Von den 10 Sprechtagorten in Bayern befinden sich mit Bamberg, Bayreuth und Coburg nicht aus Zufall allein drei im Regierungsbezirk Oberfranken.

Auch im restlichen Nord-Bayern bietet Jürgen Enninger gut besuchte Beratungen in Nürnberg und Würzburg an, die auch von Interessenten aus dem Umland besucht werden. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes betreibt neben dem Regionalbüro in München auch ein Regionalbüro in Nürnberg, was die Bedeutung der Region als Kreativstandort zusätzlich unterstreicht.

Es gibt viele Beispiele für erfolgreiche Projekte der Kultur- und Kreativwirtschaft aus Nürnberg und Nord-Bayern, die über die Landesgrenzen hinweg sichtbar geworden sind. Neben den Gewinnern des Bundeswettbewerbs „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“, wie Mäc Härder aus Bamberg oder Trommelwirbel aus Nürnberg, zeugen auch Projekte wie Co-Working Nürnberg oder die Zentrifuge Nürnberg von der positiven Entwicklung der Branche in der Region.

Auch in den anderen, nicht ganz zentral gelegenen Gebieten ist die Branche weithin sichtbar. Positives Beispiel dafür ist die „Künstlerkolonie Fichtelgebirge“ in Wunsiedel, welche die Steigerung der Attraktivität der Region gegenüber Kunst- und Kulturschaffenden zum Ziel hat. Hierfür leistet das Regionalbüro des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern auch zukünftig einen kontinuierlichen Beitrag.

Auf Bundesebene unterstützt die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung die Akteure der Branche mit zahlreichen weiteren Angeboten. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes steht dabei jederzeit als Partner auch für andere Länder, Kommunen, Projektträger und Kreativschaffende aller Art mit Expertise zur Förderung der Branche bereit.

Der Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht der Europäischen Metropolregion München

Der Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht der Europäischen Metropoleregion Nürnberg (PDF)

Die Initiative Kultur- & Kreativwirtschaft der Bundesregierung

Nürnberg hat eine spannende und lebendige Kultur- und Kreativszene. Die Kultur- und Kreativwirtschaft – Jobmotor und wichtiger Standortfaktor

Quelle: www.bundestag.de/Mediathek

223. Sitzung vom 22.02.2013
Wöhrl, Dagmar G. (CDU/CSU)
34.) Beratung Antrag SPD
Projekt Zukunft – Deutschland 2020 – Ein Paket für die Kreativwirtschaft – Drucksache 17/12382 –
ZP.8) Beratung Antrag CDU/CSU, FDP
Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft weiter erhöhen – Initiative der Bundesregierung verstetigen und ausbauen – Drucksache 17/12383 –

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