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Berlin hält vorerst an Hilfen für Uganda fest – dw.de 26.02.2014

Wieder einmal stehen Ugandas Lesben und Schwule am Pranger. „Aufgedeckt – die Namen von Ugandas 200 Top-Homos“, titelte die ugandische Boulevardzeitung „Red Pepper“ am Dienstag (25.02.2014). Und löste damit eine neue Hexenjagd aus. In der Nacht zum Mittwoch sei ein schwules Paar brutal angegriffen worden, twitterte die ugandische Menschenrechtsaktivistin Jacqueline Kasha. Einer von beiden sei tot, der andere im Krankenhaus.

Die Forderungen nach Aufkündigung der Entwicklungszusammenarbeit sieht der Menschenrechtsbeauftragte aber kritisch. „Selbst Organisationen in Uganda warnen davor, weil diese Maßnahme nicht diejenigen trifft, die diese Politik zu verantworten haben.“ Ähnlich äußerte sich die CSU-Abgeordnete Dagmar Wöhrl. Sie ist Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag. „Nachdem wir versucht haben, dieses Gesetz durch ein Einfrieren der Mittel für Uganda zu verhindern, müssen wir die Situation nun neu bewerten“, schrieb Wöhrl in einer Stellungnahme an die DW. „Ein Stopp der gesamten Mittel würde wieder nur die ärmsten der Armen treffen.“

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26.02.2014
Autor Philipp Sandner

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