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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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Zukunft für Opel!

Für mich gilt: Wenn es kriselt, darf nicht sein, dass zu den Großen der Bundesadler und zu den Kleinen der Pleitegeier kommt! Nicht denjenigen, die am lautesten um Hilfe schreien, muss geholfen werden, sondern denen, die unverschuldet durch die Krise in Schwierigkeiten geraten, aber an sich gesund und überlebensfähig sind. Das ist eben oft der kleine Mittelständler, der wenig Aufsehen erregt, aber immens wichtig ist für unser Land.

Auch in Krisenzeiten gilt zudem: Für zukunftsfähige Unternehmen finden sich fast immer interessierte Investoren. Da ist es falsch, nach dem Staat als Eigentümer zu rufen, wie dies die SPD reflexartig immer wieder macht.  Eine direkte staatliche Beteiligung bei Opel lehne ich grundsätzlich ab. Wenn man die Krise missbraucht, um den Staatseinfluss auf die Wirtschaft dauerhaft auszudehnen, wird sich das langfristig bitter rächen.

Umso erfreulicher finde ich nun das bekundete Interesse mehrerer potentieller Investoren an Opel. Wichtig ist jetzt, dass ein Investor gemeinsam mit Opel ein tragfähiges Konzept mit klaren Zukunftschancen ausarbeitet. Leider fehlt es bisher daran. Davon hängt aber ab, ob wir uns als Bundesregierung mit  Bürgschaften und Garantien unterstützend einschalten. Wichtige Kriterien sind dabei Standorterhaltung, Verkaufserwartung, Marktentwicklung und natürlich auch die Arbeitsplätze.

Denn hinter den Arbeitsplätzen stecken menschliche Schicksale, Hoffnungen, teilweise jahrzehntelange Beschäftigungsverhältnisse über Familiengenerationen hinweg. Aber auch modernes Know-how und deutsche Qualitätsarbeit, die unsere Automobilbranche auszeichnen.

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