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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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WöhrlWideWeb: Unterstützung für Aktion Deutschland Hilft bei humanitären Krisen in der ganzen Welt

Unterstützung für Aktion Deutschland Hilft bei humanitären Krisen in der ganzen WeltVor Kurzem wurde ich in das Kuratorium des Aktionsbündnisses Deutschland Hilft (ADH) berufen und habe nun an der ersten Sitzung mit meinen neuen Kollegen teilgenommen. ADH ist ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen in Entwicklungs- und Schwellenländern – oder in Ausnahmefällen auch in Deutschland – ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive humanitäre Hilfe vor Ort zu leisten.

Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben und auf die gemeinsame Arbeit mit dem Bündnis! Die bunte Zusammensetzung des Kuratoriums mit Mitgliedern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kirche spiegelt meines Erachtens auch die Kooperation der 21 Hilfsorganisationen in dem Bündnis wider. Wir bringen unterschiedliche Kompetenzen in die Arbeit ein, haben aber alle das gemeinsam Ziel, die Not in den von Kriegen, Konflikten, Hungersnöten, oder Naturkatastrophen betroffenen Gebieten zu lindern.

In Zukunft werde ich unterstützend und beratend dazu beitragen, dass wir im Katastrophenfall Spendengelder effektiv einsetzen, damit wir schnell umfassende Hilfe organisieren und so Versorgungslücken vermeiden können. Die humanitäre Hilfe stellt die Kernaufgabe des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft dar. Meines Erachtens, ergänzen sich Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe, denn beide Bereiche funktionieren nicht getrennt von einander.

Einerseits bildet effektive humanitäre Hilfe die Grundlage für langfristige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und andererseits können erfolgreiche EZ-Projekte Strukturen und Kapazitäten vor Ort aufbauen und stärken, sodass  die Menschen zukünftig besser auf Katastrophen vorbereitet sind und auch selbst besser mit den Folgen umgehen können. Dies zeigt auch die neue Kooperationsvereinbarung und daraus resultierende Aufgabenteilung zwischen BMZ und AA.

Um nur ein Beispiel zu nennen, erinnere ich an die Flut in Pakistan vor zwei Jahren: Dort sind zahlreiche langfristige Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit angesiedelt und gleichzeitig sorgte Aktion Deutschland Hilft direkt nach den schweren Überschwemmungen im Jahr 2010 dafür, dass mehrere Millionen Euro für die schnelle Katastrophenhilfe effizient eingesetzt wurden.

Ein aktuelles Beispiel für die notwendige Vernetzung von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe ist die Sahelzone: Die dort drohende Hungersnot hat bereits jetzt Auswirkungen auf etwa 15 Millionen Menschen. Insbesondere die Unterernährung von mehr als einer Million Kindern in Ländern wie Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad ist alarmierend. Ein wichtiges Zeichen Deutschlands war die zusätzliche Bereitstellung von 15 Millionen Euro für die Notleidenden in der Sahelzone. Hierfür werden Vorhaben der Nahrungsmittelhilfe, der Humanitären Hilfe für Flüchtlinge sowie der entwicklungsorientierten Übergangshilfe gefördert. Um eine Katastrophe in der Sahelzone zu vermeiden, sind allerdings zusätzliche Mittel unbedingt notwendig.

Dafür möchte ich nun auch in meiner Funktion als Kuratoriumsmitglied von Aktion Deutschland Hilft werben.

Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

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