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Wie Dagmar Wöhrl sich gegen eine Burka-Hass-Mail über Facebook wehrt – Wochenblatt, 31.01.2015

dagmar-woehrl-nachrichtenueberblickEine Hass-Mail wegen eines Fotos von Dagmar Wöhrl, CSU, mit Kopftuch sorgt nun für eine Schmonzette: Die Politikerin antwortete auf eine dieser Attacken auf Facebook, weil die vermeintliche Absenderin eine falsche Mail-Adresse hinterließ.

Hass-Mails sind Politiker wohl gewohnt. Doch auf eine scharfe Attacke reagierte die frühere Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl, CSU, nun mit Humor: Weil die ehemalige „Miss Germany“ gemeinsam mit Ex-Grünen-Chefin Claudia Roth in den Iran reiste und dabei verschleiert mit Vertretern des Regimes über die Inhaftierung des Menschenrechtlers Abdolfattah Soltani sprach, schrieb eine bislang Unbekannte unter Pseudonym eine Mail an das Büro Wöhrls. „Warum verkaufen Sie nicht nur Burkas, wie es Ihre Chefin gemeinsam mit C. Roth vormacht? Nie wieder werden Menschen aus meinem Bekanntenkreis auch nur einen Knopf von Ihnen kaufen!“

Gemeint war damit das Modehaus Wöhrl, das der Mann der CSU-Politikerin einst führte. Die Schmäh-Mail war allerdings auch mit einer falschen Adresse versehen – deshalb veröffentlichte das Team Wöhrl sie nun auf Facebook: „Entweder haben Sie sich unglücklicherweise bei der Eingabe Ihrer Email-Adresse in das Kontaktformular verschrieben oder Sie haben bewusst eine falsche Email-Adresse angegeben. Wie dem auch sei, möchte ich keine Chance ungenutzt lassen, um Ihnen meine Antwort auf Ihre Nachricht zukommen zu lassen!“, ließ Wöhrl ausrichten. Die Antwort Wöhrls auf die Hass-Mail hatte es dann auch in sich: „Da Frau Wöhrl nicht mehr im Modehaus Wöhrl beteiligt ist, tangiert sie Ihr Anliegen auch nur peripher.

In der Tat wäre es aber wahrscheinlich sinnvoller, Sie kaufen künftig nur noch in Läden, die ausschließlich deutsche Ware aus Deutschland für Deutsche verkaufen.“ Hinterher schicken die Büromitarbeiter Wöhrls „viel Spaß bei der nächsten Shopping-Tour und mit schwarz-rot-goldenen Grüßen“ auch noch eine Empfehlung für „www.kopftuch24.de“, falls das „Abendland doch nicht mehr gerettet werden kann.“

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Wochenblatt
31.01.2015
Deutschland/Welt
Autor: Christian Eckl

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