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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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Keine Entwicklungshilfe für Steueroasen

Dagmar-Woehrl-Ausschuss-wirtschaftliche-Zusammenarbeit-und-Entwicklung-im-Deutschen-Bundestag-AWZ-LogoAWZ-Vorsitzende Wöhrl macht sich für Überprüfung der entsprechenden Budgets stark. Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl, MdB erklärt zu den Medienberichten über Entwicklungszusammenarbeit mit sogenannten Steueroasen, die im Zusammenhang mit dem Offshore-Leaks-Material aufgedeckt wurden:

„Eines der Ziele bei unserer Entwicklungszusammenarbeit ist es, dass wir in unseren Kooperationsländern auf Rechtsstaatlichkeit dringen. Wir verstehen darunter aber nicht, die Etablierung bzw. Begünstigung von Steuerfluchtmodellen. Deshalb habe ich dieses Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Entwicklungsausschusses gesetzt, damit wir uns intensiv mit dieser Problematik beschäftigen können.“

MdB Wöhrl ergänzt:

„Es liegt nun am BMZ und Minister Niebel zu überprüfen, welche der betroffenen Länder wir wie und warum fördern und ob wir diese Zusammenarbeit stoppen bzw. aussetzen sollten. Dabei müssen wir aber zwischen Budgethilfen und konkreten Projektzusagen unterscheiden, denn es kann nicht sein, dass am Ende die Ärmsten der Armen auch noch unter dem Fehlverhalten der Reichen leiden müssen. Die offenen Fragen müssen wir nun sachlich bearbeiten, ohne Zorn und falschem Eifer.“

Download Pressemitteilung Dagmar Wöhrl „Keine Entwicklungshilfe für Steueroasen“ vom 08. April 2013

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