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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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Jetzt erst recht ausbilden!

Eine Umfrage des DIHK hat ergeben, dass in diesem Jahr rund sechs Prozent weniger Lehrstellen zur Verfügung stehen werden – ganz klar eine Folge der Wirtschaftskrise. Die meisten Jugendlichen müssen allerdings nicht befürchten, keine Lehrstelle zu ergattern. Demografiebedingt sinkt nämlich die Zahl der Bewerber ebenfalls um fünf Prozent.

Doch wir dürfen deshalb noch lange keinen Haken an dieses Problem setzen! Denn wir bewegen uns mit Riesenschritten auf die Demografiefalle zu. Schon in zehn Jahren werden den Unternehmen 250.000 Bewerber (!) fehlen. Die Folge: ein dramatischer Fachkräftemangel, der unseren Wirtschaftsstandort Deutschland ernsthaft bedrohen wird. Ich appelliere deshalb an die Unternehmen, schon jetzt über Bedarf auszubilden.

Klar ist auch: Wir müssen es schaffen, dass mehr Jugendliche mit richtigem Abschluss die Schule verlassen und so eine gute Chance auf einen Ausbildungsplatz haben. Das Problem Fachkräftemangel lässt sich aber nur dann lösen, wenn alle mithelfen: Schulen, Betriebe, aber auch die Schulabgänger, die ebenfalls neue Wege gehen und sich für ihren Traumjob entsprechend weiterbilden müssen. Angebote hierfür gibt es genug, gerade in Nürnberg. Nutzt sie – wir brauchen euch!

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