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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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Kein Rücktransport von Tieren aus illegalen Tiertransporten. Dagmar Wöhrl kämpft für den Tierschutz

dagmar wöhrl engagement tierheim nürnbergBei Grenzkontrollen in Bayern wurden am vergangenen Freitag insgesamt 217 Hundewelpen, 50 Zebrafinken und 20 Schildkröten aus illegalen Tiertransporten in zum Teil besorgniserregenden Zustand beschlagnahmt und landesweit auf verschiedene Einrichtungen verteilt.

Anlässlich der beiden illegalen Tiertransporte aus Ungarn und der Slowakei und den angeblichen Rückführungsplänen der beschlagnahmten mehr als 200 Tierbabies erklärt die Nürnberger Bundestagsabgeordnete Dagmar G. Wöhrl:

Als Präsidentin des Tierheims Nürnberg, das 34 Hundewelpen, sowie sämtliche Zebrafinken und alle Pantherschildkröten aufgenommen hat, werde ich es sicherlich nicht zulassen, dass die leidgebeutelten Welpen an die verantwortungslosen und verbrecherischen Händler zurückgegeben werden. Wir werden alles daran setzen, die bei uns aufgenommenen Tiere wieder aufzupäppeln und sie tierärztlich und pflegerisch so zu versorgen, dass sie eine Chance zum Überleben haben. Auch aus tierschutzrechtlicher Sicht wäre ein Rücktransport das absolut falsche Signal.


Die Vertreterin der CDU/CSU Fraktion im Parlamentskreis Tierschutz Wöhrl erklärt weiter:

Es macht mich traurig, dass uns dieses Thema schon seit vielen Jahren beschäftigen muss. Die aktuelle Situation macht die Brisanz des illegalen Welpenhandels noch einmal deutlich. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir das Thema auch im Parlamentskreis Tierschutz auf die Agenda setzen“.


Wöhrl ergänzt:

„Im Frühjahr nächsten Jahres habe ich eine Konferenz zur Situation der Tierheime in Deutschland geplant, um eine schnelle Lösung zum Wohle der Tiere und Tierheime zu finden. Hier hat auch Bundesminister Christian Schmidt seine Teilnahme angekündigt. Die Unterbringung der Tiere aus illegalen Transporten sowie die der vielen Fundtiere stellt die Tierheime vor große finanzielle Herausforderungen. Nichtsdestotrotz muss der Tierschutz immer an erster Stelle stehen.“

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