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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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In eigener Sache

Ich weiß, dass das Thema Flüchtlings- und Asylpolitik hoch emotional ist und  hierzu viele unterschiedliche Auffassungen vertreten werden. Und wie so oft in der Politik gibt es auch bei diesem Thema kein Richtig oder Falsch. Aber auch wenn man unterschiedlicher Auffassung ist, muss man gewisse Formen des menschlichen Umgangs wahren. Deshalb bin ich erschüttert, in welcher Form ich per Facebook, Twitter, über meine Homepage und per Telefon angegangen und beschimpft werde.

Jedoch ist mir klar, dass man damit als Politiker leben können muss. Eine Grenze ist aber absolut überschritten, wenn man persönlich bedroht wird. Dadurch lasse ich mich aber sicher nicht von meiner Haltung in der Flüchtlings- und Asylpolitik abbringen.

Ich habe zu diesem Thema gestern ein Interview mit RTL gegeben. Leider wurde meine Aussage in der Sendung RTL Punkt 12 völlig falsch wiedergegeben, was anscheinend viele dazu bewegt hat, beleidigende und bedrohende Kommentare zu verfassen. Wir sollten uns noch einmal bewusst machen, dass gerade auch die Medien in Deutschland eine Verantwortung dafür tragen, wie wir politische und gesellschaftliche Debatten führen.

Das RTL-Hauptstadtstudio hat diesen Fehler inzwischen eingeräumt:

„Liebe Frau Wöhrl,
es tut uns sehr leid, dass uns heute in der Punkt 12-Sendung eine fehlerverhafte Äußerung unterlaufen ist. Wir wollen das korrigieren und veröffentlichen deshalb den unten stehenden Text heute Abend ab 18 Uhr auf der Facebook-Seite von Punkt 12. Und morgen werden wir den Fehler -aus der Sendung heute-  in Punkt 12 im Newsblock berichtigen.
Solche Fehler sollen und dürfen nicht passieren, aber manchmal passieren sie leider doch. Das tut uns sehr leid, und wir hoffen, dass Sie unsere Entschuldigung annehmen können.
Mit besten Grüßen“

RTL hat dies auch hier öffentlich richtig gestellt:
Hier im Wortlaut:

„Wir möchten folgendes richtigstellen: Heute in der Sendung haben wir berichtet, die CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl habe gefordert, jeder solle Flüchtlinge in seiner Wohnung aufnehmen. Wortwörtlich hat Frau Wöhrl aber gesagt: „Wenn hilfsbereite Mitmenschen ihre Türen für Flüchtlinge öffnen wollen, dann sollten wir diese nicht durch staatliche Schranken verschließen.“ Frau Wöhrl fordert also, dass die Gesetze dahingehend geändert werden, dass es jedem Haushalt ermöglicht werden kann, Flüchtlinge aufzunehmen. Aber nur auf freiwilliger Basis.“

RTL-Facebook-Punkt-12-Gegendarstellung

 

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