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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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MdB Dagmar Wöhrl begrüßt Einigung mit Iran im Atomstreit. Große Chance für die iranische Jugend / Mögliche Fortschritte im Fall Soltani

Zur Einigung im Atomstreit mit dem Iran erklärt die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl:

Heute erleben wir einen historischen Moment. Ich bin sehr froh und erleichtert darüber, dass es nach 13 langen Jahren und zähen Verhandlungen nun endlich zu einer Einigung zwischen den UN-Vetomächten und Deutschland sowie dem Iran im Atomstreit gekommen ist und der schwelende Konflikt mit Teheran damit beendet ist.

Ich verbinde mit dem Abkommen die Hoffnung, dass es nun zu einer dauerhaften Annäherung zwischen dem Iran und uns kommen wird, dass sich der Iran öffnet und harte Positionen der Vergangenheit angehören. Durch die offizielle Unterzeichnung des Abkommens macht der Iran einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Das Land und die Bevölkerung, insbesondere die jungen Menschen, können nun wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. Bei meinem Besuch im Iran Anfang des Jahres konnte ich mir persönlich einen Eindruck von der aktuellen Lage der Bevölkerung vor Ort machen. Mit dem heutigen Abkommen geht die schrittweise Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen einher, die gerade den jungen Menschen viele Optionen eröffnen wird. Langfristig hoffe ich, dass dieser gemeinsame Weg zu mehr Demokratisierung und Liberalisierung im Iran führen wird.

MdB Wöhrl über die aktuelle Situation des im Iran inhaftierten Trägers des Nürnberger Menschenrechtspreises Abdolfattah Soltani:

Ich hoffe, dass die aktuellen Entwicklungen im Iran auch Einfluss auf die Menschenrechtssituation haben wird. Ich werde deshalb erneut Kontakt zum iranischen Botschafter aufnehmen und für eine Freilassung von Soltani werben. Dieses historische Zeitfenster darf nicht ungenützt bleiben.

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