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Die Ärzte leisten übermenschliche Arbeit in Westafrika – NordWest Zeitung, 05.09.2014

Im Interview zum Thema Ebola-Epidemie : Dagmar Wöhrl, CSU-Politikerin Zur Person: Dagmar Wöhrl (CSU) ist Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Bundestag.

Frage: Die Zahl der Ebola-Infizierten in Westafrika ist innerhalb weniger Wochen extrem gestiegen. Hilfsorganisationen beklagen, dass bei der Bekämpfung der Seuche zu wenig passiert. Wird die Gefahr unterschätzt?

Wöhrl: Man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei um die schwerste Epidemie innerhalb der 40-jährigen Geschichte von Ebola handelt und man sicherlich zu Beginn vom Ausmaß überrascht wurde. Hinzu kommt, dass Ebola bislang in Westafrika nicht vorkam. Viele Menschen trauen den fremden Ärzten nicht und verstecken ihre Kranken. Es ist also viel Aufklärungsarbeit notwendig, damit sich die Menschen an die Ebola-Zentren wenden. Diese Epidemie stellt die internationale Gemeinschaft vor große Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können. Die WHO hat eine Roadmap entwickelt. Zudem wurden bereits zahlreiche Hilfs- sowie Quarantänemaßnahmen eingeleitet.

Frage: Sollte die Bundesregierung die Entwicklungshilfezahlungen für die betroffenen Länder aufstocken?

Wöhrl: Die Ärzte und Helfer vor Ort leisten großartige und übermenschliche Arbeit in einem sehr schwierigen Umfeld. Deutschland hat bereits deutschen und internationalen Hilfsorganisationen Unterstützung zukommen lassen. Zudem hat sich das Entwicklungsministerium Anfang August dazu entschlossen, die WHO mit einer weiteren Million Euro zu unterstützen.

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NordWest Zeitung Online
Antje Schroeder, Büro Berlin
05.09.2014

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