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Suizid bei schweren Krankheiten Streit über Sterbehilfe-Vereine – Kölner Stadtanzeiger, 14.10.2014

Die Positionen zur Sterbehilfe unterscheiden sich innerhalb der Parteien, in einem sind sich fast alle einig: Sterbehilfevereine sollen keine Chance bekommen und verboten werden. Eher linke Politiker stehen dem gegenüber offener gegenüber.

So unterschiedlich die Positionen der Bundestagsabgeordneten bei der Frage nach einer künftigen gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe sein mögen, in einem sind sich alle einig: Vereine, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen Menschen den Tod zu bringen, wollen alle unterbinden. Genauer gesagt, fast alle. Denn die Grünen-Politikerin Renate Künast hat sich wiederholt gegen ein solches Verbot ausgesprochen. „Man findet keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Sterbehilfevereine eine Gefahr wären, weil sie Menschen zum Suizid drängen“, kritisiert die Vorsitzende des Rechtsausschusses.

Selbstbestimmungsrecht als Kern der Debatte.
Künast plädiert für mehr Liberalismus bei den existenziellen Fragen um Leben und Tod. Kern der Debatte müsse das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen sein, fordert sie. „Jeder hat das Recht, über das Ende seines eigenen Lebens zu entscheiden und sich dabei helfen zu lassen.“ Ganz allein steht die Grüne damit nicht.

Auch die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linken, Petra Sitte, vertritt eine ähnliche Position. Ihr wäre eine Regelung am liebsten, die assistierten Suizid in engen Grenzen, nach medizinischer Begutachtung und ohne Geschäftsinteressen erlaube, sagt sie.

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Kölner Stadtanzeiger
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Mira Gajevic
14. Oktober 2014

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