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Müller reist in die Zentralafrikanische Republik. epo.de, 13.03.2014

Als erstes Mitglied der Bundesregierung will sich der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU), ein eigenes Bild von der Lage in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) machen. Müller reiste am Donnerstag in die Hauptstadt Bangui, wo er sich mit weiteren westlichen Politikern berät. Ziel ist offenbar eine gemeinsame Strategie zur Stabilisierung des Bürgerkriegslandes.

Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AwZ) im Deutschen Bundestag, Dagmar Wöhrl (CSU), begleitet Müller auf seiner Reise. Die Delegation will Projekte der internationalen Hilfsorganisationen besuchen, Flüchtlingslager besichtigen und Gespräche mit der Interimspräsidentin Catherine Samba-Panza und weiteren Ministern führen.

„In der Zentralafrikanischen Republik spielt sich derzeit eine gewaltsame Katastrophe vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit ab“

, sagte Wöhrl.

„Zu lange war das Land sich und seinem Schicksal selbst überlassen und mittlerweile hat der Bürgerkrieg dort alle Elemente wie wir es vom Genozid in Ruanda und Bosnien kennen. Es ist für mich absolut inakzeptabel, dass sich 20 Jahre nach dem Morden der Tutsis durch die Hutu-Milizen in Ruanda muslimische und christliche Kämpfer im Herzen Afrikas bekriegen und niemand tut etwas dagegen. Wir wollen in den kommenden Tagen vor Ort ein starkes Zeichen setzen, damit dieser Konflikt nicht von der internationalen Agenda verschwindet.“

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13.03.2014
Redaktion Entwicklungspolitik Online

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