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Diskussion über Unterbringung Wohin mit den Flüchtlingen? – MDR Info, 26.09.2014

Weltweit steigen die Flüchtlingszahlen. Immer mehr Asylsuchende müssen in anderen Ländern untergebracht werden. Das ist für viele Städte und Gemeinden, auch in Deutschland, ein großes Problem. Es gibt zu wenig Wohnraum, in denen die Flüchtlinge auch menschenwürdig untergebracht werden können. Asylsuchende müssen oft über viele Jahre in Gemeinschaftsunterkünften leben, auf engstem Raum, ohne Privatsphäre. Diese Zeit ist für die heimatlos gewordenen Menschen eine enorme Belastung.

Die Krisen und Kriege auf der Welt sorgen dafür, dass immer mehr Menschen auch und gerade hierzulande Zuflucht suchen. In der Frage, ob man sie auch alle aufnehmen sollte, ist die Republik gespalten. Zumindest wenn es nach dem neuesten „DeutschlandTrend“ für das „ARD-Morgenmagazin“ geht: 48 Prozent der Befragten sind dafür, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, 45 Prozent sind dagegen – also fast Hälfte/Hälfte.

CSU-Expertin: Behörden nicht vorbereitet
Fakt aber ist, dass Deutschland nicht erst seit gestern einen Andrang erlebt wie lange nicht. Die Behörden seien nicht ausreichend vorbereitet gewesen, meint Dagmar Wöhrl. Die CSU-Politikerin leitet im Bundestag den Entwicklungsausschuss:

„Wir wissen, dass wir auf der Welt eine riesige Flüchtlingswelle haben. Es gibt 52 Millionen Flüchtlinge auf der Welt, also elf Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Die bleiben nicht vor unseren Grenzen stehen, also müssen wir vorbereitet sein. Es wird nicht darum gehen, ob Flüchtlinge zu uns kommen, sondern die Frage wird sein: Wie schaffen wir es, diese Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen?“

Weiterlesen und den Radiobeitrag nachhören auf www.mdr.de

MDR INFO
26.09.2014
Robert Kiendl, Hauptstadtbüro

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