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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention. MdB Dagmar G. Wöhrl fordert bei Besuch der Grundschule Thoner Espan konsequente Einhaltung von Kinderrechten weltweit

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention. MdB Dagmar G. Wöhrl fordert bei Besuch der Grundschule Thoner Espan konsequente Einhaltung von Kinderrechten weltweitAnlässlich des 25. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November besuchte die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ) im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl, MdB Schüler der Grundschule Thoner Espan und sprach mit ihnen über Kinderrechte in der Welt:

„Als Mutter und Entwicklungspolitikerin liegt mir die Situation der Kinder, vor allem deren Rechte und Zukunftschancen, sehr am Herzen. Wer Kindern Perspektiven für die Zukunft gibt, schafft die Grundlage für eine stabile Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung. Jedes Kind hat grundlegende Rechte – auf Gesundheitsversorgung, Nahrung, Wasser, Schutz vor Gewalt und Bildung – immer und überall. Um das zu zementieren und offiziell niederzuschreiben, wurde am 20. November 1989 die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. Leider hapert es in vielen Ländern aber immer noch an der konsequenten Umsetzung.“

Die CSU-Bundestagsabgeordnete weiter:

„Zum Glück können bei uns in Deutschland die meisten Kinder gewaltfrei, unbeschwert und gut behütet aufwachsen. Schaut man sich aber die Situation weltweit an, gibt es leider immer noch unzählige Kinder, die unter Gewalt und Hunger leiden und nicht zur Schule gehen können. Bis heute sterben über 6 Millionen Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten, weil sie durch Gesundheitsprogramme nicht erreicht werden. Kinder werden nach wie vor als Soldaten missbraucht und müssen vielerorts arbeiten, damit die Familie genug zu essen hat. Ganz aktuell sind gerade im Mittleren und Nahen Osten Millionen von Kindern auf der Flucht und erleiden schlimmste Gräueltaten. An einen Schulbesuch – für Jungen und auch für die Mädchen! – ist da oft gar nicht zu denken. Hier setzt unsere Entwicklungspolitik ganz gezielt an. Mit Impfprogrammen, Schulprojekten und Aufklärungskampagnen versetzen wir Kinder in die Lage, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und an der Entwicklung ihres Landes mitzuarbeiten.“

„Bei der Umsetzung der Kinderrechtskonvention gibt es in vielen Ländern noch einigen Verbesserungsbedarf. Auch in Deutschland hatten wir hier bekanntermaßen einigen Nachholbedarf in den vergangenen Jahren. 2015 mit der G7-Präsidentschaft Deutschlands bietet eine hervorragende Möglichkeit dieses Querschnittsthema noch stärker in allen Politikbereichen zu verankern. Nicht nur die Schüler der Grundschule Thoner Espan haben mich daran erinnert, dass wir hier weiterhin für einen höheren Stellenwert der Kinderrechte kämpfen müssen.“

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