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Das Gerippe steht noch im Schrank – FAZ.net 03.10.2013

Anne Will versuchte uns auf den Koalitionspoker einzustimmen. Nicht mit der ersten Garde Politiker, aber mit solchen, die später den eigentlichen Vertrag aushandeln könnten. Sie sollen nun erklären, mit welchen Karten eigentlich gespielt wird.

Anne Will bewies gestern zur mitternächtlichen Stunde Mut zur Lücke. Trotz der allenthalben spürbaren Verunsicherung über das Bundestagswahlergebnis beschäftigte sie sich nur mit jener Option, die vor der Bundestagswahl fast alle Beobachter als so gut wie sicher betrachtet hatten. Einer Koalition aus Union und SPD. „Das Große-Koalitions-Pokern“, so nannte sie ihr Thema. Fünf Gäste waren dabei. Zwei aktive Politiker aus der Pokerrunde, Dagmar Wöhrl (CSU) und Joachim Poß (SPD). Sowie die beiden Journalisten Elisabeth Niejahr von der „Zeit“ und der „Stern“-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges.

Die Rollenbeschreibung von Heiner Geißler ist dagegen nicht so einfach. Publizist? Elder statesman? CDU-Politiker? Kritischer Katholik? An Tagen wie diesen wohl als Vertreter der Bundeskanzlerin auf Erden. So versuchte man gemeinsam dem Publikum einen Einblick in das Mysterium von Koalitionsverhandlungen zu geben. Dagmar Wöhrl und Joachim Poß könnten später in jenen Arbeitsgruppen dabei sein, die den eigentlichen Vertrag aushandeln – und finanzielle Handlungsspielräume ausrechnen. Dort kommt erst jenes Fleisch an das Gerippe, das publikumswirksam am kommenden Freitag zu den ersten Sondierungsgesprächen aus dem Schrank geholt werden soll.  

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Frank Lübberding / faz.net
03.10.2013

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