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Dieser Artikel stammt aus der Zeit meiner politischen Arbeit bis Oktober 2017 und kann überholte Informationen enthalten.

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Unser weltweiter Kampf gegen HIV/Aids ist noch lange nicht gewonnen. MdB Wöhrl warnt anlässlich des diesjährigen Weltaidstages vor verfrühtem Optimismus

Welt-Aids-Tag-Schleife-Ribbon-Dagmar-WoehrlAls Kuratoriumsmitglied der Bayerischen Aids-Stiftung und in ihrer Funktion als Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag hatte Dagmar G. Wöhrl, MdB die Schirmherrschaft für eine Diskussionsrunde zur HIV/Aids-Prävention übernommen und warnt nun vor verfrühtem Optimismus beim Kampf gegen die Immunschwächekrankheit:

„Die aktuellen Zahlen sind bedrückend und dennoch ist HIV/Aids aus dem Fokus der medialen Öffentlichkeit geraten. Seit dem Ausbruch von HIV/Aids in den 1980er Jahren haben sich bereits 35 Millionen Menschen mit der tödlichen Krankheit angesteckt. Davon sind 3,2 Millionen Kinder, die zu einem Großteil in Entwicklungsländern leben und keinen Zugang zu adäquaten Medikamenten haben. Jedes Jahr sterben immer noch 1,5 Millionen Menschen an den Folgen von HIV/Aids. Vor allem im Südlichen Afrika sind bis zu 20 Prozent der Bevölkerung infiziert. Die große Gefahr besteht darin, dass die Ansteckungsraten wieder ansteigen und das Virus dann außer Kontrolle gerät.“

Deutschland gehört weltweit zu den größten Gebern von Mitteln zur Bekämpfung von HIV/Aids.

„Es ist unsere Verantwortung ausreichend finanzielle Mittel im Kampf gegen HIV/Aids und Generika für die ärmsten Länder zur Verfügung zu stellen. Für den Haushalt 2015 haben wir deshalb noch einmal 10 Millionen Euro mehr für den Globalen Fonds gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM) angesetzt. Im neuen Jahr werde ich außerdem Michel Sidibé, den Exekutivdirektor des Aids-Programms der Vereinten Nationen (UNAIDS) nach Berlin einladen, um über weitere Schritte im Kampf gegen die Krankheit zu beraten. Vor allem die Mutter-Kind-Übertragung ist derzeit noch die größte Herausforderung. Mit adäquaten Medikamenten und frühzeitigen Tests können Kinder von infizierten Müttern ein gesundes Leben führen.“

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