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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Artikel Archiv

Reden

 

Schwarmintelligenz für die Entwicklung ländlicher Räume.

geschrieben am 11. November 2010

2010.11.10-GTZ-Landliche-Entwicklung-Logo

Entwicklung ländlicher Räume.
Neue Partnerschaften aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft
Netzwerkveranstaltung am 10. und 11. November 2010 in der Jerusalemkirche in Berlin

Rede der Vorsitzenden des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dagmar G. Wöhrl MdB

[...]

Grußwort zur Internationalen Konferenz zur Lage der Menschenrechte in Guinea.

geschrieben am 4. Oktober 2010

Grußwort von Dagmar Wöhrl, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Internationale Konferenz zur Lage der Menschenrechte in Guinea, 2. Oktober 2010, Caritas-Pirckheimer-Haus, Königsstr. 64, Nbg. [...]

Fachtagung „Afrika vor neuen Herausforderungen: Bevölkerungsentwicklung und Armutstrends“, 13. September 2010, in der LV Niedersachsen

geschrieben am 14. September 2010

Grußwort (zur Eröffnung) von Dagmar Wöhrl, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

10.00 Uhr Grußwort Sibylle Pfeiffer, MdB,
Vorsitzende des Beirats für Weltbevölkerung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und Mitglied der Parlamentarischen Beirats für Bevölkerung und Entwicklung der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung

10.10 Uhr Eröffnungsrede / Grußwort Dagmar Wöhrl, MdB,
Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

BEGRÜSSUNG
Sehr geehrte Damen und Herren, Exzellenzen, liebe Kolleginnen und Kollegen der Entwicklungspolitik, liebe Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, liebe Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, liebe Frau Pfeiffer,

ich freue mich sehr, Sie zu dieser wichtigen Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Ich bin froh, dass sich die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen  und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung mit den Herausforderungen von Bevölkerungswachstum und Armutstrends in Afrika beschäftigt.  Bei den Veranstaltern Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen  und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (ggf. pers. ansprechen) möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich für Ihr Engagement und Ihren Weitblick bedanken. [...]

Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum von Genefrank

geschrieben am 30. Juni 2010

Sehr geehrter Herr Dr. Schingale, sehr geehrte Frau Kunz, liebe Mitglieder von Genefrank,

Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich wirklich immer wieder hier zu sein – Frau Kunz hat es bereits angekündigt, dass ich seit 2007 nun schon Schirmherrin von Genefrank bin – und ganz besonders heute, da Sie ihr 10-jähriges Bestehen feiern.

Sie haben in der Tat viele gute Gründe, sich zu feiern:
Das Gesundheits-Netz-Franken besteht seit August 2000. Es hat, so habe ich gehört, mit 9 Gründungsmitgliedern klein begonnen, ist mit der Zeit aber umso schneller und stärker angewachsen – auf heute 126 Mitglieder. Das ist eine beachtliche Zahl, auf die man zu Recht stolz sein kann.

Mein Spezialgebiet ist nicht die Gesundheitspolitik, das sage ich ganz offen und ehrlich. Es sind ja heute viele Experten unter Ihnen, die Fachvorträge halten, insofern ist dieses Spektrum ja vollkommen abgedeckt. Ich kann Ihnen nur meine persönliche Sicht darstellen.

Unser Gesundheitssystem ist sehr komplex und für den Normalbürger nicht leicht zu verstehen. Wir haben in der Bundesrepublik eine Vielzahl an Krankenkassen mit ganz unterschiedlichen Leistungsangeboten.  Dabei ist schon alleine an den Begrifflichkeiten zu erkennen, wie spezialisiert die Medizin heutzutage geworden ist. Denn wer von den Patienten könnte auf Anhieb sagen, was ein DMP-Programm oder ein IV-Vertrag ist?

Damit sich der Patient nicht in dieser Vielfalt verliert (und geeignete Angebote für sich finden kann), bedarf es intensiver Aufklärung und Beratung.
Was für die allgemeine Politik gilt, das gilt auch für das Gesundheitssystem: Unsere Demokratie in der Bundesrepublik lebt von mündigen, aufgeklärten Bürgern. Das ist ein ganz einfacher Grundsatz – nur so kann Demokratie funktionieren! So wie wir in der Politik den mündigen Bürger brauchen, benötigen wir im Gesundheitswesen den mündigen Patienten! Das ist ein Patient, der auf Augenhöhe beispielsweise mit seinem Arzt kommunizieren kann.

Und das ist der entscheidende Punkt, an dem Genefrank Unterstützung leistet: Sie, die sie heute hier sind, tragen entscheidend dazu bei, dass Patienten mit spezifischen Krankheiten nicht alleine gelassen werden. Dass sie über die bestehenden Angebote informiert sind und eigenständig Entscheidungen treffen können.
Dabei spielt die „Hilfe zur Selbsthilfe“, die sie etwa in Form von Selbsthilfegruppen anbieten, eine wichtige Rolle.
Eine Vernetzung und Kooperation ist gerade im medizinischen Sektor notwendig, weil sie zu mehr Effizienz führt. Schnittstellenprobleme können so behoben werden.

Man kann es nicht oft genug sagen: Gesundheit ist und bleibt unser höchstes Gut! Und die Menschen in unserem Land werden immer älter. Das heißt, wir sind in Zukunft stärker denn je auf eine hochwertige medizinische Versorgung angewiesen.
Um explodierende Kosten im Gesundheitssystem zu vermeiden, müssen wir es aber auch schaffen, die Qualität der Versorgung mit den Geboten der Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Nur so können wir sicherstellen, dass das System langfristig funktioniert.

Ich jedenfalls freue mich, dass es Genefrank gibt und dass sie auf rein ehrenamtlicher Basis so engagiert sind – und das schon seit 10 Jahren.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit zum Wohle des Patienten und bedanke mich für Ihre Einladung.

Dagmar Wöhrl Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum von Genefrank

Dagmar Wöhrl Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum von Genefrank

Grußwort zum Jahresempfang der Frauen-Union KV Fürth-Land am 12. Juni 2010, 16.00 Uhr im Alten Rathaus, Langenzenn

geschrieben am 15. Juni 2010

„Starke Frauen, starke Stimmen, starker Sound“

Liebe Frau Barz, liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Festgäste,

Ich freue mich sehr, dass wir uns hier, zum Jahresempfang (kurz vor dem Sommeranfang am 21. Juni), zusammengefunden haben und vor allem, dass ich es diesmal schaffen konnte, bei Euch zu sein und das in einer entspannten sommerlichen Atmosphäre.

Das Motto: „Starke Frauen, starke Stimmen“ passt so gut, weil gerade in diesen Zeiten die „Stunde der Frauen“ ist! Wer noch daran zweifelt, dass Frauen heute das starke Geschlecht sind, der soll einfach nach Fürth-Land kommen! Hier sieht man, was Frauen alles bewegen können! Besonders unsere FU-Frauen!

Elan, Einsatzfreude und Entschlossenheit – das war schon immer Euer Markenzeichen!  Ihr wart stets eine starke politische Stimme, die man sehr, sehr weit und deutlich hört! Das kann ich Euch versichern!

Ich möchte an dieser Stelle mal Wilhelm Busch zitieren; der schrieb um die Jahrhundertwende folgende satirische Zeilen nieder:
Bei eines Strumpfes Bereitung
sitzt sie im Morgenhabit
er liest die Kölner Zeitung
und teilt ihr das Nötigste mit.

Zu Wilhelm Buschs Zeiten hatten die Frauen noch nicht einmal die Macht, ihre Stimme bei politischen Wahlen abzugeben. Dies hat sich – Gott sei Dank – geändert. Inzwischen haben wir in Deutschland eine Bundeskanzlerin und feierten vor zwei Jahren 90 Jahre Wahlrecht für die Frauen. Und nur der unermüdliche Einsatz von Frauen hat dies möglich gemacht.

Frauen wie Ihr, die sich auch weiterhin durch ihr Engagement für Werterhaltung, Verantwortung, sozialen Zusammenhalt und Gleichberechtigung einsetzen. Ein Sprichwort sagt: “Die ganze Menschheit teilt sich in drei Klassen: Solche, die unbeweglich sind, solche, die beweglich sind, und solche, die sich bewegen.” Und man könnte hinzufügen: und die damit etwas bewegen. Etwas bewegen wollen, nicht nur zusehen, was passiert – das ist vielleicht die wichtigste Eigenart der Frauen, die sich so engagiert in der FU Fürth-Land einsetzen.

Grußwort zum Jahresempfang der Frauen-Union KV Fürth-Land am 12. Juni 2010, 16.00 Uhr im Alten Rathaus, Langenzenn Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

Ich möchte die Bedeutung unterstreichen, die solches Engagement für unsere Gesellschaft hat, und ich möchte die Frauen würdigen, die viel Zeit und Energie dafür einsetzen. Für ein funktionierendes Gemeinwesen brauchen wir dringend solches Engagement. Denn unsere Demokratie lebt davon, dass sich ihre Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen – für ihre eigenen Belange und für die ihrer Mitmenschen. Das ist nötiger den je zuvor; denn wir stehen vor vielen großen Herausforderungen: [...]

Rede Mittelstand, Unternehmertum und kooperative Ökonomie anlässlich der Partnerschaftsversammlung von Opticland am 19.4.2010 in Nürnberg


geschrieben am 26. April 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt nur wenige Branchen von denen man behaupten kann, dass sie ihren Kunden zum Durchblick verhelfen – deren Produkte eine klarere Sicht der Dinge schaffen.

Die Augenoptiker zählen sicherlich dazu. Und im Zuge des demografischen Wandels wächst ihre Bedeutung (Stichwort: Alterssichtigkeit).
 Die Alterung der Gesellschaft verschafft langfristig gute Geschäftsaussichten. Aber wie sieht die aktuelle Lage aus? Morgen (20.4.) stellt der ZVA (Zentralverband der Augenoptiker) die wichtigsten Branchenkennzahlen für 2009 vor.
 Ich bin gespannt, wie sich die Augenoptiker durch das Krisenjahr 2009 gekämpft haben.

In den letzten Jahren ist der Branchenumsatz kontinuierlich gestiegen – ebenso wie die Beschäftigten- und Auszubildendenzahlen (Drei Viertel des Nachwuchses ist weiblich). 2008 lag die Arbeitslosenquote in der Branche bei lediglich 2,7%. Das ist beeindruckend.
Natürlich hat die Wirtschaftskrise auch die Augenoptiker getroffen. Aber ich denke, dass die morgigen Zahlen zeigen werden, dass die Branche glimpflicher durch die Krise gekommen ist, als befürchtet. Soweit ich informiert bin, ist der Branchenumsatz 2009 um ca. 1,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen (informelle Angabe des ZVA).

Und auch Daten der Gesamtwirtschaft geben Anlass zum Optimismus. Die Industrieproduktion legt zu Jahresbeginn weiter zu.

Und auch der Handel kann sich behaupten. Mehr als drei Viertel der Händler bewerten ihre Lage als gut oder befriedigend (DIHK-Handelsreport 2010).

Was die Erwartungen für 2010 angeht, blickt der Großhandel wieder mit deutlich mehr Optimismus in die Zukunft als im Vorjahr. Die Erwartungen im Einzelhandel bleiben dagegen etwas zurückhaltender, aber sie verbessern sich immerhin leicht.

Das lange Zeit befürchtete “dicke Ende” beim Konsum dürfte ausbleiben – vor allem dank des erfreulich robusten Arbeitsmarktes. Die Arbeitslosigkeit ist im März saisonbereinigt gesunken – sowohl gegenüber dem Vormonat (-1,3%) als auch gegenüber dem Vorjahr (-0,5%). [...]

Grußwort zum 2. Dosti-Benefizfestival zugunsten der „Kinderhilfe Afghanistan“ am 23. Januar 2010

geschrieben am 25. Januar 2010

Lieber Herr Wilde, lieber Herr Dr. Erös, ich danke Ihnen ganz herzlich, heute hier sein zu dürfen – zugegeben, ich bin hier in der „Luise“ bisher noch nicht gewesen und aufgrund meiner Arbeit als Bundestagsabgeordnete gehe ich auch eher selten auf Rockkonzerte.

Aber als ich davon gehört habe, dass Sie hier in Nürnberg nun schon zum 2. Mal ein Festival veranstalten, dessen Erlöse den Kindern in Afghanistan zugute kommen, fand ich das eine tolle Idee!

Besonders das Motto Ihrer Stiftung – „Bildung statt Fundamentalismus“ – Friedens-Schulen für Afghanistan – hat mich sehr beeindruckt, denn es umschreibt genau das, was das Land auch in meinen Augen so dringend braucht:
In erster Linie Bildung und Ausbildung für diejenigen, die die Zukunft des Landes später einmal gestalten: Die Kinder und Jugendlichen in Afghanistan.

Aber an was denken wir, wenn wir „Afghanistan“ hören? Doch zu aller erst an Selbstmordattentate, Luftangriffe, Verwüstung, an Terroristen und Warlords, an Kriminelle und Drogenbarone … Von den Medien wird uns seit Jahren vom Leid an allen Ecken und Enden des Landes berichtet. die Situation dort ist für uns hierzulande gar nicht nachzuvollziehen: täglich sterben nicht nur Soldaten und Polizisten, sondern auch viele Zivilisten auf offener Straße.

Das Land hat eine Kindersterblichkeitsrate von ca. 25 % aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung. Ein großer Teil der Bevölkerung (v.a. der ländlichen) dort lebt in extremer Armut – Diejenigen, die es am härtesten trifft und die an der Situation am unschuldigsten sind, sind die Kinder, das schwächste Glied der Gesellschaft!

Aber Afghanistan hat auch eine der höchsten Analphabetenraten weltweit (fast 70%!)
Es gibt dort also nicht nur den Hunger im eigentlichen Sinne, sondern auch im übertragenen: den Hunger nach Bildung, den gilt es zu stillen! Und das hat die Familie Erös schon vor Jahren richtig erkannt. Bildung und Erziehung – auch „Erziehung für den Frieden“, wie ein von Fam. Erös eingeführtes Unterrichtsfach heißt – sind der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Nur dadurch kann das Land sich entwickeln, können dort Frieden und Wachstum gedeihen.

Die Zukunft Afghanistans liegt in den Kindern – in der nächsten und übernächsten Generation. Ihnen muss es möglich sein, ohne Sorgen um Leib und Leben aufzuwachsen.
Glücklicherweise hat sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren (trotz vieler Rückschläge) einiges getan: Nachdem die Herrschaft der Taliban Ende 2001 beendet wurde, hat sich Deutschland als Mitglied der UNO, der EU, der NATO und als Partner Afghanistans in der Entwicklungszusammenarbeit das Ziel gesetzt, den zivilen Wiederaufbau des Landes voranzutreiben: Deutschland hat bis heute insgesamt 1,2 Mrd. Euro investiert (Das ist das Gesamtvolumen an finanzieller Unterstützung von 2002-2010. Damit ist Deutschland nach den USA, GB und Japan das 4. größte Geberland.)Der größte Teil davon (151 Mio.) floss in Infrastrukturmaßnahmen (Strom- und Wasserversorgung als die wichtigste Grundlage für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt) und in Maßnahmen zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung (248 Mio.).

Aber ein nicht unerheblicher Teil von 70 Mio. ist dafür bestimmt, jungen Afghanen eine Schul- und Berufsausbildung zu gewähren (durch den Bau von Grundschulen, von Ausbildungszentren für Lehrerinnen und Lehrern, aber auch zur Beratung bei der Umsetzung des nationalen Bildungsplans). Während es unter der Taliban-Herrschaft bis 2001 für Mädchen noch verboten war, in die Schule zu gehen, nehmen die Schülerzahlen seitdem stetig zu.  Mehr als 6 Mio. Kinder im schulpflichtigen Alter – so viele wie noch nie in der Geschichte Afghanistans – besuchen regelmäßig den Unterricht.  Fast 40 Prozent der eingeschulten Kinder sind Mädchen. So wird auch die Analphabetenrate sinken. Das ist schon ein großer Erfolg!

Von staatlicher Seite aus ist eine Unterstützung notwendig und sinnvoll, aber der so dringend benötigte Aufbau Afghanistans kann nur durch zusätzliches ehrenamtliches Engagement gelingen – wenn sich Einzelne – so wie Sie, Herr Dr. Erös engagieren und den Menschen mit Ihren eigenen Ideen helfen. Da Sie das Land ja bereits kannten und als Bundeswehrarzt Erfahrung mit Krisengebieten hatten, wussten Sie ganz genau, wo man ansetzen muss: Ich habe gelesen, dass Sie bereits 1998 Ihre erste Schule gegründet haben. Und das war eben keine Koranschule für Jungs, aus denen bedauerlicherweise oft der Nachwuchs für die Terroristen hervorgeht, sondern eine Schule für Mädchen! Ich denke, das war damals schon fast revolutionär!

Und mittlerweile haben Sie Ihr Engagement weiter ausgebaut und neben den vielen Schulen auch Mutter-Kind-Kliniken, Gesundheitsstationen, Waisenhäuser, Solarwerkstätten etc. errichtet. Und das alles finanziert aus privaten Spenden und ausschließlich mit einheimischen Mitarbeitern, die von Ihnen ein regelmäßiges Einkommen kriegen und so ihre Familien ernähren können. Es ist wirklich beeindruckend, was sie seither alles bewirkt haben: Ich sage das nicht nur als Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, sondern auch als Stiftungsrätin meiner eigenen Stiftung (der Emanuel-Stiftung, die sich v.a. für den Aufbau von Kinderheimen und Schulen in Afrika und Asien einsetzt). Denn ich weiß, wie viel Arbeit hinter so einem Engagement steckt.

Nicht zuletzt finde ich es toll, dass die Veranstalter hier schon zum 2. Mal ein Konzert auf die Beine gestellt haben und dass die Bands hier ohne Gage spielen – aber auch, dass so viele junge Leute gekommen sind!
Sie alle setzen damit ein Zeichen für die Kinder in Afghanistan, die jede Hilfe dringend brauchen können. Damit leistet jeder Einzelne einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für ein gemeinsames Ziel: endlich Frieden in Afghanistan.

2010-01-25_dagmar_woehrl_afghanistan_benefiz Zum Vergrößern bitte Bild anklicken. Dagmar Wöhrl mit Herrn Erös, dem Gründer der „Kinderhilfe Afghanistan“ und der Stadträtin Christine Limbacher bei der Eröffnung des Festivals

2010-01-25_dagmar_woehrl_afghanistan_benefiz_m-bates Zum Vergrößern bitte Bild anklicken. Die Band M* Bates, die Organisatoren des Festivals.

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