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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Pressemitteilungen

 

Kinder sind keine Soldaten

geschrieben am 8. Februar 2012

Red Hand Day 2012. Dagmar WöhrlAwZ-Vorsitzende Dagmar G. Wöhrl trifft Gründer der Aktion „Rote Hand“ gegen den Einsatz von Kindersoldaten/ Nürnberg UNICEF-Stadt

„Die meisten der rund 300 000 Kindersoldaten in weltweit mehr als 35 Ländern kämpfen zwar in Afrika, das Phänomen lässt sich jedoch auch in einigen Ländern Asiens – etwa in Nepal, Pakistan oder Indonesien – sowie in kleinerem Umfang in Lateinamerika beobachten“, so die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AwZ), Dagmar G. Wöhrl.

Die Kinder dienen dabei nicht nur als Soldaten, sondern oft auch als Spione, menschliche Schutzschilde oder für sexuelle Dienste. Neben Rebellengruppen und paramilitärischen Organisationen rekrutieren – wie in Liberia – auch Regierungsmilizen Kinder, von denen Schätzungen zufolge ein Drittel Mädchen sind. „In Liberia und seinen Nachbarländern wurde etwa jedes zehnte Kind bereits einmal von einer Konfliktpartei rekrutiert. Schätzungen gehen davon aus, dass 20 Prozent aller Soldaten in Liberia Kinder sind“, so die Ausschussvorsitzende. „In ein ziviles Leben zurückzukehren, ist für die oft traumatisierten Kindersoldaten sehr schwierig. Zudem werden sie häufig von ihren Familien und der Dorfgemeinschaft abgelehnt. So bleiben sie haltlos in oft harschen Gesellschaften und haben kaum Chancen auf ein friedliches Leben“, so Wöhrl.

In einem Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention verpflichteten sich mehr als 90 Staaten, keine Kinder unter 18 Jahren für Kriegseinsätze einzubeziehen. Wer unter 15- Jährige für Kriegszwecke missbraucht, kann nach dem Statut des Internationalen Strafgerichtshofs als Kriegsverbrecher verurteilt werden. Am 12. Februar 2002 trat das Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention zu Kindern in bewaffneten Konflikten in Kraft. Seitdem gilt der 12. Februar als internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten („Red Hand Day“). [...]

MdB Dagmar G. Wöhrl setzt sich für Städtebauförderung ein – mehr als 17 Millionen Euro Bundesförderung flossen nach Nürnberg

geschrieben am 27. Januar 2012

Die Städtebauförderung hilft Kommunen bei der städtebaulichen Entwicklung und erlaubt nachhaltige Investitionen in die städtische Infrastruktur. Durch dieses Finanzierungsmittel des Bundes werden Anpassungen von Städten und Gemeinden an den wirtschaftlichen und sozialen Wandel gefördert.

Auch in Nürnberg bestehe der Bundestagsabgeordnete Dagmar G. Wöhrl zufolge ein hoher städtebaulicher Bedarf: „Ich freue mich, dass alleine nach Nürnberg bereits über 17 Mio. Euro geflossen sind. So konnten unter anderem das Bleiweißviertel mit 4,48 Mio. Euro, die Altstadt-Süd mit 4,66 Mio. Euro, St. Johannis mit 2,87 Mio. Euro oder Gostenhof Ost mit 1,31 Mio. Euro gefördert werden. Auch der Nordostbahnhof wurde im Rahmen des Programms „Soziales Stadt“ mit 1,68 Mio. Euro unterstützt.“

Von der Städtebauförderung profitieren insbesondere regionale Betriebe im Handwerk und Baugewerbe: „Schätzungen zufolge stößt die Förderung das siebenfache Volumen an Investitionen an und sichert somit zahlreiche Arbeitsplätze. Gerade deshalb werde ich mich weiterhin im zuständigen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dafür einsetzen, dass entsprechende Mittel nach Nürnberg fließen“. [...]

Ägyptens Revolution ist alles andere als vollendet

geschrieben am 25. Januar 2012

Am heutigen 25. Januar jährt sich der Beginn der Revolution in Ägypten. Mit dem Sturz des Diktators Mubarak und der Transformation des Landes ist der Anfang gemacht. Im bevölkerungsreichsten und politisch traditionell wichtigsten Land Arabiens haben die Menschen gezeigt, dass sie für ihre Rechte aufstehen. Nach dem Ende überkommender Regime werden nun gewählte Islamisten in Ägypten und Tunesien maßgeblich an neuen Verfassungen mitschreiben; sie werden eine neue Außenpolitik formulieren.

„Die Revolution hat in den verkrusteten arabischen Gesellschaften viel in Bewegung gesetzt. Doch das ist erst der Anfang, und es wird Rückschläge geben“, so die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dagmar G. Wöhrl. „Es ist die Heldengeschichte der Jugend, die ihre Angst und Apathie abschüttelte und für ihre Freiheit kämpfte. Sie kann jederzeit die Stimme der Entrüstung wieder erheben. Genau wie es vor einem Jahr geschah und die Stimmen Einzelner zu einem unüberhörbaren Chor des ägyptischen Volkes wurde“, so Wöhrl. [...]

One-Stop-Shop für bürgerschaftliches Engagement

geschrieben am 24. Januar 2012

Engagement Global gGmbH Am 18. Januar 2012 ist die ‚Engagement Global gGmbH‘, die Servicestelle für Entwicklungsinitiativen, von Bundesminister Niebel vorgestellt worden. Seit 1. Januar 2012 vereint Engagement Global unter ihrem Dach Initiativen und Programme, die sich in der entwicklungspolitischen Arbeit aktiv für ein gerechtes Miteinander einsetzen und bietet damit erstmalig in Deutschland eine zentrale Anlaufstelle für die Vielfalt des entwicklungspolitischen Engagements sowie der Informations- und Bildungsarbeit.

Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl MdB, begrüßt die Gründung der Servicestelle durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ): „Deutschland ist reich an bürgerschaftlichem Engagement. Es ist an der Zeit, dass dieses gewürdigt und durch zentrale Unterstützungsstrukturen auch besser gefördert wird. Die neue Servicestelle bietet Engagierten nun aus einer Hand Unterstützung und Beratung zu Fördermöglichkeiten, aber auch Vernetzung und Weiterbildungsideen – ein echter One-Stop-Shop eben“, so die Ausschussvorsitzende. [...]

Gewalttaten ahnden und trotzdem nicht den Mut verlieren

geschrieben am 20. Januar 2012

Dagmar G. Wöhrl, MdB, zu der Entführung eines deutschen Entwicklungshelfers in Pakistan.

In der pakistanischen Provinz Penjab sind zwei Entwicklungshelfer verschleppt worden. Einer der beiden ist deutscher Staatsbürger, der für eine deutsche Nichtregierungsorganisation (NGO) in Pakistan gegen Hunger und die Folgen der verheerenden Flutkatastrophe aus dem Jahr 2010 kämpft.

Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl MdB, hat das Land und die Region selbst besucht, um sich von den gravierenden Folgen der Flutkatastrophe ein Bild zu machen: „Die Menschen haben mit extrem schwierigen Lebensbedingungen zu kämpfen. Die Flutkatastrophe und ihre Folgen hat gerade die Armen in Pakistan am schwersten getroffen. Rund 20 Millionen Menschen waren von den Überschwemmungen im Sommer 2010 betroffen. Die rudimentäre Infrastruktur ist in weiten Teilen des Landes zusammengebrochen.“ [...]

Mit Durchsuchungen bei NGOs und Stiftungen in Ägypten wurde Grenze überschritten

geschrieben am 31. Dezember 2011

Gradmesser für Freiheit

AWZ-Vorsitzende Wöhrl über die Durchsuchungen von deutschen Stiftungen und NGOs in Ägypten

Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl, erklärt zu den Vorfällen in Ägypten: „Der Militärrat und die ägyptischen Behörden haben mit dieser völlig überzogenen Aktion jedes Maß überschritten. Wie frei ausländische Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Stiftungen in einem Land arbeiten können, ist auch immer ein Gradmesser für die Freiheit in diesem Land. Nach dem arabischen Frühling haben sich die Temperaturen merklich abgekühlt. In dem nun angebrochenen ägyptischen Winter geht es nicht nur um die Sicherung der Errungenschaften der Revolution, sondern auch darum, dass die Macht des Militärrates endlich vernünftig beschnitten wird. Derartige Razzien ohne schriftlichen Durchsuchungsbeschluss gegen ausländische Organisationen gab es nicht einmal unter Mubarak.“ [...]

Mache mich für Sonderbriefmarke “Nürnberger Burg” stark

geschrieben am 20. Dezember 2011

Die Bundestagsabgeordnete Dagmar G. Wöhrl setzt sich dafür ein, dass in der neu aufzulegenden Sonderbriefmarkenserie „Burgen und Schlösser“ die Nürnberger Burg als Motiv aufgenommen wird.

Hierzu hat sich Wöhrl in einem Schreiben an Dr. Wolfgang Schäuble als zuständigen Minister gewandt.
Die Nürnberger Abgeordnete erklärt: „Als ich erfahren habe, dass geplant ist, eine neue Briefmarkenserie „Burgen und Schlösser“ aufzulegen, war mir sofort klar, welches Motiv dabei nicht fehlen darf: die Nürnberger Burg. Sie ist nicht nur das Wahrzeichen unserer Stadt und spiegelt deren wichtige Rolle schon seit dem Mittelalter wider, sie ist auch überregional von großer historischer Bedeutung.“

Dagmar Wöhrl fügt hinzu: „Der Wert einer solchen Briefmarke wäre für unsere Stadt enorm: Sie wäre eine riesengroße – und vor allem kostenlose – Werbung für Nürnberg, denn eine solche Briefmarke wird millionenfach aufgelegt und in Deutschland, Europa und der ganzen Welt versendet. Dadurch könnte Nürnberg und ganz Franken weltweit noch ein Stück bekannter werden.“

Pressemitteilung, 20. Dezember 2011

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