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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Kultur- und Kreativwirtschaft weiter im Aufwind

geschrieben am 5. Oktober 2011

Der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages debattierte über das Haushaltsgesetz 2012 (Drucksache 17/6600).

Dazu erklären der kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen und die zuständige Berichterstatterin Dagmar G. Wöhrl:
„Klein- und Kleinstunternehmer und viele Freiberufler sind der Kern der Kultur- und Kreativwirtschaft. Der Umsatz dieser Berufsbranche mit Film, Musik, Kunst, Theater, Literatur und Computerspiele betrug 131 Mrd. Euro. Die Bruttowertschöpfung liegt bei 63 Mrd. Euro. Mit dieser Größenordnung ist die Kreativwirtschaft an der Automobilindustrie wie dem Maschinenbau vorbeigezogen. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im vergangenen Jahr auf den Rekord von über eine Mio. Beschäftigte an. Insgesamt sind derzeit 237 000 Unternehmen hier tätig.”

Den Grund für den Boom dieser Branche sieht Wöhrl in den frühzeitigen Förderhilfen durch den Bund: „Die von Bund geschaffenen Rahmendaten mit einem Kompetenzzentrum in Eschborn und Regionalbüros bis hin zu einem eigenen Internetauftritt – 60.000 Nutzer monatlich – seit April 2010 fördern eine Boombranche ohne Beispiel. Bedingt durch diese Voraussetzung ist es auch konsequent, dass der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Otto entscheidend mit dafür gesorgt hat, dass Deutschland als Land der Ideen jetzt auf der weltweit größten Business of Design Week in Honkong vertreten sein wird. Seit Beginn der Kreativ-Initiative hat es an 77 Orten in ganz Deutschland insgesamt 3.700 Einzelberatungen gegeben“.

Pressemitteilung, 05 Oktober 2011

Created in Germany

geschrieben am 4. November 2010

logo_kultur_und_kreativwirtschaftDie Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine Wirtschaft, die nicht nur kreative Produkte hervorbringt, sondern auch Arbeitsplätze. Trotz Krise ist die Zahl der Erwerbstätigen im vergangenen Jahr auf 1,024 Millionen gestiegen. 237.000 Unternehmen erzielten 2009 einen Umsatz von 131 Mrd. Euro.

Mein Ziel ist es, dass die schöpferische Kraft der Kreativen als bedeutender Wirtschaftsfaktor stärker wahrgenommen und gefördert wird. Man sagt ja immer »Made in Germany«. Ich engagiere mich dafür, dass es in Zukunft auch heißt: »Created in Germany«.

Für Nürnberg und die Region liegen hier große Potenziale. Ein kreatives Nürnberg kann in den nächsten Jahren viele Arbeitsplätze schaffen. [...]

2010.02.25 Plenardebatte 24. Sitzung

geschrieben am 26. Februar 2010

Dagmar Wöhrl Plenumsrede zum Antrag CDU/CSU, FDP: Kulturtourismus in Deutschland stärken

Plenardebatte 24. Sitzung 25. Februar 2010 / Parlamentsfernsehen

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Kultur darf nicht zur Spardose der Wirtschaftskrise werden.

geschrieben am 4. Dezember 2009

Für Dagmar Wöhrl, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, ist die Kulturpolitik eine fundamentale Aufgabe für unsere Gesellschaft: „Kulturförderung darf nicht als Subvention, sondern muss als Investition verstanden werden.“ Weiter führt die Bundestagsabgeordnete aus: „Kultur darf nicht zur Spardose der Wirtschaftskrise werden, denn Investitionen in die Kultur sind Investitionen in die Zukunft Deutschlands.

Kultur in Nürnberg
Die Nürnberger Kulturlandschaft ist für die gesamte Region ein wichtiger Faktor: wirtschaftlich, aber vor allem auch gesellschaftlich. Dagmar Wöhrl: “Als Mitglied des Kulturausschusses verstehe ich mich als Anwältin für die Nürnberger Kultur auch hier in Berlin. Umso mehr freue ich mich über die guten Abonnentenzahlen des Staatstheaters Nürnberg, gerade in Zeiten wie diesen.

Urheberschutz
Ein wichtiges Thema wird in den kommenden Jahren auch der Urheberschutz sein. Wöhrl hierzu: „Wer geistiges Eigentum schafft, muss auch an den Entgelten beteiligt werden. Dies betrifft vor allem auch Künstler, Autoren und Freischaffende.“ Dagmar Wöhrl begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Errichtung einer Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB). Es sollen hierbei kulturelle Bestände digitalisiert werden, die dann auf einem Internetportal der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung stehen. „Es ist eine gute Idee, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen zu vernetzen. Wir dürfen unsere reichen Kulturschätze nicht gedankenlos der Kommerzialisierung preisgeben.

Kultur- und Kreativwirtschaft
Ein weiteres Thema im Ausschuss für Kultur und Medien wird auch die Kultur- und Kreativwirtschaft sein. Diese Projekt initiierte Dagmar Wöhrl bereits als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium: „Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu moderner Wirtschaftspolitik. Ich freue mich, meine langjährige Arbeit im Wirtschaftsministerium jetzt im Parlament weiterführen zu können.

Pressemitteilung, 03.12.2009

Rede Anlässlich des Branchenhearings Pressemarkt am 16. März 2009 im Literaturhaus München

geschrieben am 16. März 2009

Kultur- und Kreativwirtschaft ist vielfältig und bunt. Dies wollen wir auch mit dem von uns gewählten Logo zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig wollen wir deutlich machen, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft eine Reihe von Teilbranchen umfasst. Teilbranchen interagieren vielfältig: So arbeiten z. B. bei der Erstellung einer Zeitschrift Journalisten, Redakteure, Drucker, Grafiker und Fotografen eng zusammen. Auch diese Verzahnung, dieses Zusammenspiel soll durch Logo zum Ausdruck gebracht werden. Bei allen Unterschieden: Die Teilbranchen haben eine ganz wesentliche Gemeinsamkeit: Ihre schöpferische Aktivität. Was wollen wir nun mit der heutigen Veranstaltung erreichen?

Nach unserer branchenübergreifenden Auftaktveranstaltung, die am 7. Mai 2008 in Berlin im BMWi stattgefunden hat, wollen wir den begonnenen Dialog in Branchenhearings mit den einzelnen Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft fortsetzen, intensivieren und vertiefen. Denn: Für ihre weiteren Arbeiten ist die BReg auf Ihre Unterstützung, Ihr Know-how und Ihre Mithilfe angewiesen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, Sie über die Ziele der Initiative und das weitere Vorgehen zu informieren.

Weiterhin soll diese Veranstaltung dazu dienen, Ihre Einschätzungen zur wirtschaftlichen Bedeutung und Entwicklung des Pressemarktes sowie Ihre Erwartungen an eine gemeinsame Zusammenarbeit kennen zu lernen. Positiv, dass innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft der Pressemarkt wirtschaftlich eine beachtliche Bedeutung hat. Nach Schätzungen waren hier im Jahr 2008 129.000 Erwerbstätige tätig. Der Umsatz lag bei rund 27 Mrd. Euro.

Rede im PDF Format zum Download

Rede anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Kultur- und Kreativwirtschaft“ am 17. Februar 2009

geschrieben am 17. Februar 2009

Mit unserer Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft wollen wir die Strukturen und großen  wirtschaftlichen Potentiale der Branche in die breite Öffentlichkeit hineintragen. Denn: Wie bei kaum einem anderen bedeutenden Wirtschaftsbereich fallen bei der Kultur- und Kreativwirtschaft Wahrnehmung und Wirklichkeit weit auseinander. Darauf werde ich gleich bei der Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse der Studie noch mal zurückkommen. Außerdem wollen wir zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft konkrete Hilfestellungen dort geben, wo es aus Bundessicht notwendig und sinnvoll ist.

Diese Aufgabe betrifft vornehmlich das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das auch die Haushaltsmittel der Initiative verwaltet. Aber: Wir haben uns in der Bundesregierung sehr bewusst für eine ressortübergreifende Zusammenarbeit entschieden. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass sich originäre Zuständigkeiten einzelner Ressorts , also z.B. Bundesministerium für Wirtschaft für KfW-Förderung, Bundesministerium der Justiz für Urheberrecht oder Bundesministerium für Arbeit und Soziales für Künstlersozialversicherung, im Sinne einer gemeinsamen Sache verbinden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der hier heute durch Frau Dr. Berggreen-Merkel vertreten ist, steuern gemeinsam die Umsetzung der Initiative. Bisherige Resonanz der betroffenen Wirtschaft ist überaus positiv.

Die nun in der Endfassung vorliegende Studie ist ein gewichtiger Baustein unserer Gesamtstrategie. Mit der Beauftragung der Studie haben wir auch die Empfehlung der Enquete-Kommission des Bundestages „Kultur in Deutschland“ aufgegriffen, die Forschung und Analyse zum Thema Kultur- und Kreativwirtschaft weiter zu intensivieren.

Rede im PDF Format zum Download

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