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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Das gesellschaftliche Potential in Ägypten muss unterstützt werden

geschrieben am 9. Februar 2011

Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl MdB, unterstützt einen politischen Neuanfang in Ägypten, gerade für junge Menschen.

„Dies wäre enorm wichtig. In den arabischen Ländern sind etwa 60 Prozent der Bevölkerung unter 30 Jahre alt und die stärkste Altersgruppe bilden die heute 20- bis 29-jährigen. Das gewaltige Potential dieser globalisierten Generation muss auch in der jetzigen Lage Ägyptens unterstützt und gestärkt werden. [...]

Partizipation zwischen Facebook und Parteibuch – Der Workshop für junge Medienmacher vom 21. bis 25. März 2011 im Bundestag

geschrieben am 20. Dezember 2010

2010.12.20-PM-Jugendmedienworkshop -BannerDer Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum achten Mal 40 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein.

Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadt-Korrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen und besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag. [...]

Migranten bilden Migranten aus

geschrieben am 26. Mai 2010

Immer mehr junge Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Mittlerweile sind es 1,1 Millionen Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren. Die steigende Zahl der jungen Migranten ist Chance und zugleich große Herausforderung. Denn noch ist ihre Ausbildungssituation deutlich schlechter als die von gleichaltrigen Deutschen. So absolvieren zum Beispiel nur rund ein Drittel der ausländischen Jugendlichen eine Berufsausbildung. Bei den deutschen Jugendlichen sind es hingegen rund zwei Drittel.

Wir brauchen daher unbedingt mehr Ausbildungsplätze für junge Migranten. Unternehmer mit Migrationshintergrund können dabei  eine wichtige Rolle spielen. Derzeit gibt es in Deutschland rund 580.000 Betriebe, deren Inhaber Migranten sind. Ihre Wirtschaftskraft ist enorm und wächst immer weiter. Doch leider bilden sie zu wenig aus. Nur 14 Prozent beteiligen sich an der betrieblichen Ausbildung. Das ist deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 25 Prozent.

Die Ausbildungsbeteiligung dieser Betriebe muss dringend erhöht werden. An erster Stelle gilt es dabei ein Informationsdefizit zu verringern. Viele Unternehmer mit Migrationshintergrund sind kaum mit dem deutschen Bildungssystem vertraut. Sie wissen häufig nicht, ob und wie sie ausbilden können. Viele glauben zum Beispiel, ihr Betrieb sei zu klein oder sie dürften aufgrund ihrer fehlenden deutschen Staatsbürgerschaft nicht ausbilden. Hinzu kommen bürokratische, finanzielle und sprachliche Barrieren. Der Nachweis einer Ausbildungsberechtigung stellt für einige Betriebsinhaber ebenso ein Hemmnis dar wie die Angst vor zu hohen Ausbildungskosten und mangelnden Deutschkenntnissen.  

Hier gilt es anzusetzen. So fördert die unionsgeführte Bundesregierung zum Beispiel seit kurzem Ausbilderseminare für Fachkräfte und Unternehmer mit Migrationshintergrund. Ziel: Bis Ende 2010 sollen 1.000 zusätzliche Migranten eine Ausbildungsberechtigung erhalten.

Wir brauchen noch mehr solcher Projekte. Das Motto muss lauten: Migranten bilden Migranten aus.
Damit stärken sie sich gegenseitig. Denn einerseits bekommen Migranten-Betriebe begehrte Fachkräfte. Andererseits eröffnen sich für die jungen Migranten neue Aufstiegschancen in unserem Land. Der Vorteil für beide Seiten liegt auf der Hand. Wir müssen nur zugreifen. Daher appelliere ich an alle Unternehmer mit Migrationshintergrund: Bildet aus!

Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

geschrieben am 22. Januar 2010

Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

Generation Global – Einheit. Nachhaltigkeit. Krise.
Der Workshop für junge Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren vom 14. bis 19. März 2010 im Deutschen Bundestag

Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland bereits zum siebten Mal 40 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein.

Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen der Berliner Mediendemokratie blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadtkorrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen und besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag.

“Generation Global – Einheit. Nachhaltigkeit. Krise.“ – das ist der diesjährige Titel der Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich mit politischen und gesellschaftlichen Ereignissen ihrer Generation auseinandersetzen und die Themen aus ihrer Perspektive hinterfragen.

Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen
16 und 20 Jahren mit einem Artikel oder einem Video-/Audiobeitrag zu einem Thema, das auf der Homepage http://bundestag.jugendpresse.de näher erläutert ist. Bei Bedarf können Sie sich auch gern an mich wenden. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2010.

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