MdB Dagmar Wöhrl beantwortet Bürgeranfragen über Telefon-Hotline
Unter dem Motto „Halbzeit der christlich-liberalen Koalition” richtet die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag am morgigen Dienstag, 18.10.2011 eine Telefon-Hotline ein.
Die Nürnberger Bundestagsabgeordnete Dagmar G. Wöhrl wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern in der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr Rede und Antwort stehen.
Ziel dieser Telefon-Aktion ist es, die Anrufer über die Arbeit und politischen Initiativen der CSU- Landesgruppe im Deutschen Bundestag zu informieren.
Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/091 55 22 findet Jeder ein offenes Ohr für sein politisches Anliegen.
Dagmar Wöhrl fordert bundesweite Hotline für Opfer häuslicher Gewalt
Jede 4. Frau wurde laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums bereits Opfer psychischer, physischer, ökonomischer oder sexueller Gewalt im häuslichen Bereich. Dagmar Wöhrl: „Diese Zahl ist alarmierend! Es ist höchste Zeit, zu handeln“.
Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Frauen Union des Bezirksverbands Nürnberg-Fürth-Schwabach setzt sich deshalb für die Einrichtung einer bundesweiten Rufnummer ein, unter der Betroffene rund um die Uhr Unterstützung und Beratung bekommen können. „Die Hotline ist ein erster wichtiger Schritt – wenn eine Frau ihn geht, kann ihr auch effektiv geholfen werden.“ Den Frauen werden Ansprechpartner vor Ort vermittelt, wie etwa ein nahe gelegenes Frauenhaus.
Um sich ein genaues Bild von den Gegebenheiten in Nürnberg zu machen, besuchte Dagmar Wöhrl anlässlich des heutigen Weltfrauentages die Beratungsstelle des Nürnberger Frauenhauses.
Gemeinsam mit dem Bezirksvorstand der Frauen Union informierte sie sich über die Arbeit der angestellten und vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Dagmar Wöhrl lobte die aufopfernde Einsatz der Sozialpädagoginnen und Erzieherinnen: „Das Frauenhaus ist oftmals der letzte Ausweg und gleichzeitig doch auch die erste Station in ein neues selbstbestimmtes Leben.“
Ihr Draht nach Berlin
Dass sich bei unserer Telefonhotline viele Menschen melden werden, war ja eigentlich klar. Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es so viele Anrufe sein würden. Dies zeigt mir ganz deutlich, wie viel Gesprächsbedarf besteht und wie wichtig es ist, dass wir Politiker als direkte Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Gerade jetzt.
Viele Menschen baten mich um Hilfe im Umgang mit den Banken und hatten wenig Verständnis für deren restriktive Vergabepolitik. Auch wurde die Bürokratie der Stadtverwaltung bemängelt, die doch allzu oft Innovationen und Fortschritt verlangsamt. Wenn wir aber gestärkt aus der Krise kommen wollen, müssen wir gerade die Bereiche Forschung und Innovation fördern müssen.
Ich versuche so oft und so gut wie möglich zu helfen, doch manchmal sind auch mir die Hände gebunden. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich einer jungen Frau gleich weiterhelfen konnte. Sie war auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle, und ich konnte einen Kontakt zu einem Unternehmen herstellen. Für das Bewerbungsgespräch drücke ich von hier aus fest die Daumen.
Auf meine nächste Telefonhotline im April und interessante Gespräche freue ich mich schon heute.

Ihr direkter Draht nach Berlin
Es wurde telefoniert bis die Ohren glühten, aber es hat sich gelohnt. Die Telefon-Hotline der CSU-Bundestagsabgeordneten war auch diesmal wieder eine prima Gelegenheit, um mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, dafür bleibt ja leider im Politikeralltag oft viel zu wenig Zeit. Dabei ist ein “guter Draht” zueinander wichtig, denn nur wer zuhört, weiß, was die Menschen bewegt.



