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Dagmar Wöhrl

MdB, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Dagmar Wöhrl trifft Ministerpräsident Tillich. Dagmar Wöhrl - 26. August 2010.

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Unser buntes Schland

geschrieben am 30. Juli 2010

Die Fußballweltmeisterschaft hat in den vergangen Wochen für reichlich Abwechslung und Unterhaltung quer durch die ganze Welt gesorgt. Wir Deutschen haben unsere gut verstauten Deutschland-Fähnchen und Wimpel wieder aus dem Keller geholt und voller Freude mit unserer jungen Mannschaft gefeiert und gelitten.

In Südafrika ist für Deutschland eine Vielvölkerfamilie angetreten. Es sind die Söhne türkischer und tunesischer Einwanderer wie Mesut Özil und Sami Khedira, die Söhne polnischer Aussiedler wie Lukas Podolski und Miroslav Klose. Es sind Spieler mit afrikanischen Vätern wie Jerome Boateng oder Dennis Aogo und mit Marko Marin ist sogar der Sohn von bosnischen Kriegsflüchtlingen dabei.

Keine andere Nation bei der WM hat so viele Spieler entsandt, die auch für ein anderes Land hätten auflaufen könnten – 11 von 23 – aber sie und der Trainer haben sich für Deutschland entschieden. Wenn man in den letzten Wochen die internationale und auch die nationale Presse verfolgt hat, so war Allerortens von einem freundlichen, frischen und freudigen jungen Team die Rede. Diese Mannschaft überraschte die Welt und uns selbst, denn Deutschland hat sich in Südafrika als ein Land der Integration gezeigt.

Die Leichtigkeit der deutschen Tugenden
Sehr deutlich hat sich dieses neue Wir-Gefühl in der Spielweise der deutschen Mannschaft gezeigt. Es gibt immer noch die urdeutschen Tugenden, diesen Kampfgeist, die Ordnung und die Disziplin. Gleichzeitig sind aber neue Impulse hinzugekommen– Leichtigkeit, Unbekümmertheit und Spielfreude. [...]

Afrika wird auch so eine schöne Zeit haben

geschrieben am 23. Juni 2010

2010.06.23-Woehrl-im-WM-FieberManche nennen es Immunreaktionen, andere Eskapiasmus. Der Fußball taugt da immer gut. Dass sich hier auch die zwischen Krise und Bedeutungslosigkeit taumelnde Politik gerne aufhält, ist kein Wunder. Es gibt aber auch dort Leute, die den Fußball mit ihren Aufgabengebieten verbinden können. Zum Beispiel die Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl. Sie ist Vorsitzende der Entwicklungsausschusses im Bundestag und hat daher immer wieder auch mit Afrika zu tun.

Hier ein Auszug aus einem Interview des Nürnberger Zeitung Weblogs mit Dagmar Wöhrl, in dem es aber nicht bloß um Afrika, sondern auch um Günter Netzer, Horst Köhler und Twitter geht.

Welche Chancen bringt die Fußball-WM für den Kontinent Afrika?
Diese Frage habe ich in der vergangenen Woche mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen diskutiert. Ich war selber überrascht: Sie knüpfen keine allzu großen Erwartungen für den afrikanischen Kontinent an die Fußballweltmeisterschaft. Die Menschen in den kleinen Dörfern irgendwo in Burundi oder im Niger werden wenig von der WM mitbekommen. Die Konflikte im Sudan, in Somalia und zwischen Äthiopien und Eritrea werden durch die Weltmeisterschaft nicht enden. Und doch: diese Weltmeisterschaft setzt den Fokus der weltweiten Öffentlichkeit auf einen vergessenen Kontinent. Zudem soll die Weltmeisterschaft Vorurteile abbauen, wie dies vor vier Jahren in Deutschland geglückt ist. Die Weltmeisterschaft wird jedoch kein Wundermittel sein; aber sie verbindet.

…und speziell für Südafrika?
Für Südafrika konkret bietet die Fußballweltmeisterschaft zahlreiche Chancen. Kurzfristig sind rund um die Weltmeisterschaft viele Arbeitsplätze entstanden: durch den Bau von Stadien, Unterkünften und Infrastruktur, genauso wie in den Branchen Tourismus, Gastgewerbe, Sicherheit, Unterhaltung und Werbung.
Als friedliches, gastfreundliches und politisch wie wirtschaftlich stabiles Land kann Südafrika Investoren und Touristen anziehen. Das Land erzeugt rund ein Viertel der gesamten wirtschaftlichen Leistung Afrikas. Südafrika ist aus deutscher Sicht der wichtigste Wirtschaftspartner in Afrika. 600 deutsche Unternehmen sind in dort aktiv, mit insgesamt 90.000 Arbeitsplätzen.

Lesen Sie das komplette Interview hier.

Promis im WM-Fieber: Dagmar Wöhrl und Julia Lehner

geschrieben am 9. Juni 2010

Fußball ist nicht nur Männersache.

Das beweisen Julia Lehner, Nürnbergs Kulturreferentin, und Bundestags-Abgeordnete Dagmar Wöhrl. Auch sie sind im WM-Fieber, wie sich im Interview mit nordbayern.de zeigt.

Welchem Team sie bei der WM die Daumen drücken, welcher ihr Lieblingsspieler in der Nationalelf ist und was sie von der erstmaligen Vergabe einer WM nach Afrika halten – diese und weitere Fragen werden in “Promis im WM-Fieber ” beantwortet

2010-06-09 Dagmar Wöhrl im WM Fieber

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