Dagmar Woehrl und Bill Gates 2010 Dagmar Woehrl und der 1. FC Nürnberg 2010 Dagmar Woehrl und Dalai Lama 2010 Dagmar Woehrl und Angela Merkel 2011 Dagmar Woehrl froehliche alte Damen Dagmar Woehrl am Bürgertelefon Dagmar Wöhrl Babyfoto Dagmar Woehrl mit ihren Hunden 2009 Dagmar Woehrl Emanuel Stiftung Dagmar Woehrl Jugendarbeit Dagmar Woehrl Wirtschaftsministerium 2009 Dagmar Woehrl Maritime Koordinatorin der Bundesregierung 2009

Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
RSS Feed abonnieren

Aktuellstes Video

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Gallery

Dagmar Wöhrl Delegationsreise nach Pakistan und Afghanistan. Dagmar Wöhrl - Oktober 2010.

Dialog über Deutschlands Zukunft

Weltwärts. Der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit

IHK Sponsoringbörse

1. FC Nürnberg

Dagmar G. Wöhrl Werbekampagne Plakat für den 1. FC Nürnberg

Artikel Archiv

Wöhrls Runder Tisch zum Thema Welternährung

geschrieben am 10. November 2010

„Die großen Krisen dieser Zeit – Klimawandel, Energiekrise, Nahrungsmittelkrise, Finanz- und Wirtschaftskrise – haben zu einer verheerenden Ernährungssituation in großen Teilen der Welt geführt.

Der FAO (UN-Organisation für Nahrung und Landwirtschaft) zufolge hungern derzeit weltweit 925 Millionen Menschen. Fragen der Ernährungssicherheit werden in den nächsten Jahrzehnten zu einem beherrschenden Thema im entwicklungspolitischen Bereich werden. „Grund genug, um sich mit Akteuren der Zivilgesellschaft verstärkt damit auseinanderzusetzen und auszutauschen“, findet die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dagmar G. Wöhrl. Zu diesem Zweck hat sie am Montag, 8. November 2010 Vertreter/innen verschiedener Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus der Region Nürnberg erneut zu einem Runden Tisch eingeladen. [...]

Rede anlässlich Betriebseröffnung der Schreinerei Seger am 8. Mai 2009 in Nürnberg

geschrieben am 8. Mai 2009

Liebe Familie Seger, Sie sind für mich ein mittelständisches Vorzeigeunternehmen, von denen wir in unserem Land mehr gebrauchen können. So möchte ich Ihnen an Ihrem heutigen Festtag meine große Anerkennung aussprechen. Während viele „Großen“ unserer Wirtschaft jammern und klagen und staatliche Hilfe einfordern, haben Sie den Mut zu investieren. Ohne jegliche staatliche Fördermittel haben Sie hier ein Stück Zukunft für Ihr Unternehmen und Ihren  Mitarbeitern einen soliden Arbeitsplatz geschaffen. Bei Ihnen spürt man: Hier wird Unternehmenskultur gelebt. Das Schöne an Ihrem Betrieb ist m. E. – Sie sehen das Ergebnis Ihrer Arbeit. Sie arbeiten mit schönen Materialien, können Ihren Geschmack und Ihre Kreativität ausleben. Sie schaffen wertbeständige Produkte. Unsere gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt uns ganz deutlich: Geld und Immobilien verlieren schnell an Wert. Aber die moralischen Werte bleiben.

Das Vertrauen in unsere Wirtschaftsordnung ist innerhalb kürzester Zeit dramatisch gesunken – das zeigen auch viele Umfragen. Das kann angesichts der schlechten Nachrichte nicht verwundern. Ich sage an dieser Stelle ganz klar: Das Handwerk hat zu diesen negativen Schlagzeilen nicht beigetragen. Dies hat eben mit den Werten zu tun, die im Handwerk gelebt und geschaffen werden. Wir müssen uns wieder auf unsere alten Tugenden besinnen und die Tradition des ehrbaren Kaufmannes leben. Zwischen der inneren Einstellung eines Handwerksmeisters einerseits und der Haltung eines Managers anderseits liegen heute oft Welten. Der Manager ist oft nur zeitlich begrenzt für ein großes Dax-Unternehmen tätig. Ein Aktienkurs steigt und fällt und bereitet seinen Anlegern oft schlaflose Nächte. Ein Handwerksbetrieb dagegen besteht oft seit Jahrzehnten – oder wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Das Handwerk hat nicht immer nur goldenen Boden. Aber es hat sich seine Bodenständigkeit bewahrt, die zwischen den Stockwerken eines Bankenhochhauses schon einmal verloren gehen kann.

Deutschland braucht ein starkes Handwerk. Rund 480.000 Jugendliche erhalten im Handwerk ihre Ausbildung und eine berufliche Zukunft. Erstmals haben wir es im vergangenen Jahr mit vereinten Ausbildungsinitiativen geschafft, allen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz  zur Verfügung zu stellen. Das ist ein großer Erfolg, auf den das Handwerk stolz sein kann. Es gibt vielen Jugendlichen eine Lebensperspektive und sorgt zugleich auch vor, dass die Betriebe in Zukunft über genügend Fachkräfte verfügen. Ich kann immer wieder nur betonen: Unser Land verfügt über keine Rohstoffe, wir brauchen unsere Köpfe – kluge Köpfe, damit wir im globalen Wettbewerb bestehen können.

Rede im PDF Format zum Download

Pressestatement anlässlich der Sechsten Nationalen Maritimen Konferenz am 30. März 2009 in Rostock

geschrieben am 30. März 2009

In Rostock haben sich erneut mehr als 1.000 Entscheidungsträger zu einem sehr konstruktiven und ergebnisorientierten Dialog zusammengefunden. Und zwar aus allen Bereichen: aus Unternehmen und Verbänden der maritimen Wirtschaft, Vertreter von Betriebsräten und Gewerkschaften, Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der Länderparlamente, Politiker der Bundesregierung, der Landesregierungen und der Kommunen. Der bisherige Verlauf der Sechsten Nationalen Maritimen Konferenz – das bestätigen meine Eindrücke aus den bisher durchgeführten vier Workshops – hat erneut gezeigt, dass wir in einer gebündelten Kraftanstrengung, gute Lösungen in der gegenwärtigen Krisensituation aufzeigen können. Um den maritimen Standort Deutschland zukunftsfest zu gestalten. Für mich ist bereits jetzt – zur „Konferenzhalbzeit“ – eines deutlich erkennbar: Die maritime Wirtschaft hält auch in „stürmischer Zeit“ Kurs.

Der Dialog der beteiligten Akteure hat in Fragen der Krisenbewältigung bzw. Krisenüberbrückung und bei Strategie zur Förderung der maritimen Wirtschaft weitere wichtige Fortschritte gebracht. Ohne dass alle Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Sechsten Nationalen Maritimen Konferenz schon vorliegen, lässt sich bereits feststellen: Mit geeigneten Weichenstellungen kann Deutschland seine  internationale Wettbewerbsfähigkeit als maritimer Standort trotz tief greifender Finanz- und Wirtschaftskrise weiter festigen und ausbauen. Zur raschen Rückkehr auf den Wachstumspfad und langfristigen Fortsetzung des Wachstumskurses sind in allen Bereichen aber weitere Strukturverbesserungen notwendig. Deshalb gilt es, den  konstruktiven Dialog zwischen allen beteiligten Akteuren aus der maritimen Wirtschaft, der Politik sowie aus Bund, Ländern und Kommunen intensiv weiterzuführen.

Es kommt jetzt darauf an, die guten Ergebnisse und Anregungen unserer heutigen Konferenz in den maritimen Branchen schnell umzusetzen. Die Folgen der tief greifenden weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise prägen im Frühjahr 2009 auch die Lage der maritimen Wirtschaft in Deutschland. Nach einem lang anhaltenden, zeitweise boomartigen Aufschwung in nahezu allen maritimen Bereichen muss die Branche derzeit  teilweise erhebliche Wachstumseinbußen hinnehmen. Werften, Schifffahrtsunternehmen und Häfen bekommen die Auswirkungen der Krise deutlich zu spüren.

Rede im PDF Format zum Download

Rede zum Workshop IV anlässlich der Sechsten Nationalen Maritimen Konferenz am 30. März 2009 in Rostock

geschrieben am 30. März 2009

Ich freue mich, dass Sie sich so zahlreich für die Konferenzarbeit im Workshop der deutschen Schiffbauindustrie entschieden haben. Diese ist durchaus mit der zu Beginn dieses Jahrzehnts vergleichbar. Angesichts dramatisch niedriger Auftragseingänge gab es vor knapp fünf Jahren die Befürchtung, den deutschen Werften werde die Arbeit ausgehen. Auf die seit Herbst 2008 sich massiv auswirkende globalen Finanz- und Bankenkrise hat die Politik – das ist in der Branche anerkannt – schnell und schiffbauspezifisch reagiert. Es wurde und wird intensiv an Lösungen von einzelnen Problemen gearbeitet. Der Bund und die Küstenländer haben durch den Einsatz von öffentlichen Mitteln hier schon wichtige positive Resultate erreicht.

Aber der Staat allein wird hier nicht helfen können. Er wird sich weder an Werften beteiligen noch sich als Reeder für Containerschiffe betätigen können. Auch jetzt bedarf es wieder einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie die Werften den in 2005 stattgefundenen Wegfall der Wettbewerbshilfen konstruktiv angenommen haben. Das war seinerzeit für die Politik ein wichtiger Beleg für die unerlässliche unternehmerische Eigenverantwortung. Es wurde von Ihren Unternehmen mit Selbstbewusstsein darauf hingewiesen, nun keine Subventionsbranche mehr zu sein. Und ich hoffe und wünsche mir, dass auch unter den gegenwärtigen schwierigen Bedingungen dieses Selbstverständnis bewahrt wird. Das ist eine wichtige Vorraussetzung, um von allen Beteiligten, den Sozialpartnern und der Politik – akzeptierbare Handlungsempfehlungen formulieren zu können.

Es wird darauf ankommen, auf der Grundlage konstruktiver Ideen und exakter Analysen Strategien zu identifizieren, um gemeinsam die neuen Herausforderungen zu meistern. Die konstruktiven Ideen erwarte ich aus unserem Workshop, also aus den Beiträgen vom Podium und aus den Wortmeldungen aus dem Plenum des Workshops. Denen möchte ich hier nicht vorgreifen. Die exakten Analysen erwarte ich auch aus der von mir im Frühjahr 2008 an PriceWaterhouseCoopers und den Germanischen Lloyd vergebenen neuen Schiffbaustudie.

Rede im PDF Format zum Download

Eingangsstatement zum Workshop I der Sechsten Nationalen Maritimen Konferenz am 30. März 2009 in Rostock

geschrieben am 30. März 2009

Die Überschrift über unserem Workshop „Zukunftsbranche Schiffbau – Chancen und Herausforderungen“ wurde schon im Sommer vorigen Jahres festgelegt. Sie ist aber – davon bin ich jedenfalls überzeugt – auch mit Blick auf die heutige schwierige Situation nicht unzutreffend geworden: Ihre Branche muss zur Zeit große Herausforderungen bewältigen, aber sie hat ohne Zweifel auch gute Zukunftschancen. In den beiden eben gehörten Beiträgen der Werften und der Schiffbauzulieferer wurde schon auf beides eingegangen: Auf die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und die aus Sicht der Unternehmen kurzfristig notwendigen Maßnahmen zu ihrer Bewältigung. Und es wurden Entwürfe für unternehmerische Strategien vorgestellt, wie es zukünftig weitergehen soll. In meinem Beitrag möchte ich kurz auf die Gestaltung politischer Rahmenbedingungen und – ohne dem Ergebnis des Workshops vorzugreifen – auf den Weg zu umsetzbaren Handlungsempfehlungen eingehen.

Wenn man über politische Rahmenbedingungen sprechen will, muss man meines Erachtens auch die schon erreichten Instrumente im Blick haben. Ich denke – und im Beitrag der Werftindustrie wurde das schon gewürdigt – dass die Politik des Bundes und der Küstenländer seit der letzten Nationalen Maritimen Konferenz Ende 2006 in Hamburg für den deutschen Schiffbau eine gute Bilanz vorweisen kann. Ich nenne hier nur die Stichworte unbefristete Fortführung des Schiffbau-Landesbürgschaftssystems, wettbewerbsfähige CIRR-Zinsgarantien, Reduzierung der bedingten Rückzahlbarkeit der Schiffbau-Innovationsbeihilfe, Sicherung der Einführungsphase des maritimen Beschäftigungspools durch eine Förderung meines Hauses, Einführung des Förderprogramms „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft“, mit dem mein Haus Projekte fördern kann, die nicht von der FuE- oder der Innovationsförderung erfasst werden.

Ich kann und will hier auch nicht unterschlagen, dass nicht in jedem Fall optimale Lösungen erreicht wurden. Einige Bedingungen konnten nicht oder nur teilweise so gestaltet werden, wie sich die Unternehmen – und manchmal auch ich selber – das gern gewünscht hätten. Die Ergebnisse wurden mit viel Verständnis für das Machbare und das Notwendige erreicht. Dabei war der konstruktive Dialog zwischen den Unternehmen, der IG Metall und der Politik des Bundes und der Küstenländer im Rahmen unseres LeaderSHIP Deutschland-Konzeptes sehr hilfreich.

Rede im PDF Format zum Download

Rede anlässlich des Antrages „In der Maritimen Wirtschaft Kurs halten“, am 26. März 2009, Deutscher Bundestag Plenum

geschrieben am 26. März 2009

Die heutige Debatte über den Antrag der Koalitionsfraktionen zur maritimen Wirtschaft kommt genau zur rechten Zeit. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat die maritime Wirtschaft mit breiter Welle erwischt. In fast allen Segmenten müssen wir starke Einbrüche verzeichnen: In Häfen gibt es Kurzarbeit und erste Entlassungen. In der internationalen Seeschifffahrt sind die Charterraten dramatisch eingebrochen. Die Finanzierung vieler Schiffbauprojekte, insbesondere im Containerschiffbau, ist gefährdet. Schiffbauaufträge werden storniert oder verschoben. Weltweit gibt es erhebliche Überkapazitäten im Schiffbau. Keine Frage: Kurz Vorbeginn der Sechsten Nationalen Maritimen Konferenz, die am Sonntag Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg in Rostock eröffnen wird, hätte ich mir ein freundlicheres wirtschaftliches Umfeld für die maritime Wirtschaft vorstellen können. Die Situation wird allen Akteuren besondere Maßnahmen abverlangen.

Die Bundesregierung hat bereits schnell und entschlossen reagiert und hilft, wo es eben geht: Mit dem so genannten Bankenschirm wurde die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte gesichert. Mit den beiden Konjunkturpaketen haben wir u. a. die Kredit- und Bürgschaftsmöglichkeiten auch für Unternehmen aus der maritimen Branche spürbar verbessert. Wir haben mehr Investitionen u. a. auch in die Seehafenhinterlandanbindungen ermöglicht und die Möglichkeiten des Bezugs von Kurzarbeitergeld verbessert. Weitere Erleichterungen bei der Schiffsfinanzierung haben wir mit der Flexibilisierung bei den CIRR1-Festzinskrediten zur Schiffsendfinanzierung und der befristeten Anhebung der Höchstgrenzen für Hermes-Avalgarantien von 80 auf 300 Mio. Euro pro Unternehmen geschaffen.

Wir setzen alle Anstrengungen daran, zukunftsfähig aufgestellte Unternehmen vor möglichen irreparablen Schäden zu bewahren. Ganz besonders wichtig ist mir, dass die vielen hoch qualifizierten Mitarbeiter in allen Bereichen der maritimen Wirtschaft gehalten werden können. Ich appelliere an alle Unternehmen, bei denen die Beschäftigung in Gefahr ist, die verbesserten Regelungen zum Kurzarbeitergeld und zu Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen.

Rede im PDF Format zum Download

Rede anlässlich der Sechsten Nationalen Maritimen Konferenz am 17. März 2009 in Rostock

geschrieben am 17. März 2009

Die Konferenz stellt das wichtigste maritime Ereignis der Bundesregierung in diesem Jahr dar.  Die nunmehr bereits Sechste Nationale Maritime Konferenz ist die Fortsetzung des im Jahr 2000 initiierten und inzwischen sehr erfolgreichen Konzepts der Bundesregierung zur Förderung der maritimen Wirtschaft. Sie wissen alle: Die maritime Wirtschaft ist wegen ihrer engen gesamtwirtschaftlichen Verflechtungen und mit etwa 400.000 Arbeitsplätzen für ganz Deutschland von herausragender Bedeutung. Die Nationalen Maritimen Konferenzen haben sich zu einem nicht mehr wegzudenkenden, richtungsweisenden maritimen Wirtschafts- und Politik-Forum entwickelt. Die ständig wachsenden Teilnehmerzahlen sprechen für sich. In Rostock werden erneut mehr als 1.000 Entscheidungsträger aus Unternehmen und Verbänden der maritimen Wirtschaft, Vertreter von Betriebsräten und Gewerkschaften, Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der Länderparlamente, Politiker der BReg, der Landesregierungen und der Kommunen erwartet.

Deutschland braucht aus industriepolitischen und außenwirtschaftlichen Gründen eine wettbewerbsfähige, international gut aufgestellte maritime Wirtschaft.
Eine leistungsfähige maritime Wirtschaft ist Voraussetzung für die starke Exportposition der deutschen Wirtschaft, denn 90% des Welthandels werden über Seewege abgewickelt. Ohne Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der bevorstehenden Nationalen Maritimen Konferenz, vorwegzunehmen, lässt sich bereits heute feststellen: Deutschland ist auf gutem Weg, seine  internationale Wettbewerbsfähigkeit als Standort für Schiffbau und Meerestechnik, Seeschifffahrt und Hafenwirtschaft zu festigen und auszubauen. Zur Fortsetzung des Wachstumskurses sind in allen Bereichen aber weitere Strukturverbesserungen notwendig.  Deshalb gilt es, den  konstruktiven Dialog zwischen allen beteiligten Akteuren aus der maritimen Wirtschaft, der Politik sowie aus Bund, Ländern und Kommunen intensiv weiterzuführen – die Sechste Nationale Maritime Konferenz bietet dazu Gelegenheit.

Die Sechste NMK findet in schwierigem gesamtwirtschaftlichem Umfeld statt Die Folgen der tiefgreifenden weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise prägen im Frühjahr 2009 auch die Lage der maritimen Wirtschaft in Deutschland. Nach einem langanhaltenden, zeitweise boomartigen Aufschwung in nahezu allen maritimen Bereichen muss die Branche derzeit  teilweise erhebliche Wachstumseinbußen hinnehmen. Vor allem die Werften, aber auch die Schifffahrtsunternehmen und Häfen bekommen die Auswirkungen der Krise deutlich zu spüren.

Rede im PDF Format zum Download

Meine Twitter Kurznachrichten

  •  
Folgen Sie mir auf Twitter