Rede „Vision Familienbewusste Arbeitswelt” am 7. Juli 2009 in Nürnberg
„Vision familienbewusste Arbeitswelt“ – das ist wirklich ein Zukunftsthema. Und in der Tat kein „Schönwetterthema“. Gerade jetzt, in diesen turbulenten Zeiten dürfen wir kein kurzatmiges Krisenmanagement betreiben. Wir brauchen den Blick nach vorn, wir müssen langfristig planen, wir müssen nachhaltig handeln. Mit einem Wort: Wir brauchen Visionen. Ich sage es ganz selbstkritisch: Der politische Alltag ist manchmal zu kurzsichtig, Gedanken und Ideen haben oft ein kurzes Verfallsdatum. Nicht umsonst heißt es: “Wer an die nächst Wahl denkt, ist ein Politiker, wer an die nächste Generation denkt, ist ein Staatsmann.“
Gerade jetzt bei allen notwendigen, aber auch „teuren“ Rettungsaktionen, müssen wir mit noch mehr Nachdruck an die nächste Generation denken, eben „staatsmännisch“! Was für Fortschritte aber auch Hypotheken hinterlassen wir? Was soll das sein für ein Land, für eine Arbeitswelt, wo unsere Enkelkinder leben werden? Das wir uns gerade hier, in meiner Heimatregion Nürnberg, solche Fragen
im Rahmen der heutigen Auftaktveranstaltung stellen, freut mich ganz besonders. Denn unsere Metropolregion hat schon immer verstanden, was gerade in der aktuellen Krise wieder beherzigt werden sollte: Dass es sich lohnt, langfristig zu denken und zu planen
Erfolgsfaktor Familie 2008
Wer Familie hat, weiß, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Darum belohnt die Bundesregierung und die Aktion Erfolgsfaktor Familie jedes Jahr die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands für ihr Engagement. Da hat es mich besonders gefreut, dass ich in diesem Jahr ein Unternehmen aus meiner Heimat als Gewinner auszeichen durfte. Die Erlanger promeos GmbH hat gezeigt, dass auch ein kleines Unternehmen hier Großes leisten kann. Wie ich finde: Echt stark!




