Entwicklungspolitik wird zur Überlebenspolitik
„Entwicklungspolitik wird künftig zur Überlebenspolitik“
„Keynot-Speech“ der Vorsitzenden des AwZ
zum Jahresempfang der AmCham Germany am 16. Januar 2012 in Nürnberg
zum Thema „Entwicklungspolitik der Bundesregierung“
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“Entwicklungspolitik ist heute mehr als Brunnenbohren in Birkenstock“ – AWZ-Vorsitzende Wöhrl zum 50-jährigen Jubiläum des BMZ
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gründung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) feiert die CDU/CSU heute ihren Beitrag an der deutschen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit. Zusammen mit dem aktuellen Bundesminister Niebel wird am 13./14. November in einem offiziellen Festakt das Jubiläum begangen.
„Das Ministerium hatte in seiner Geschichte verschiedene Namen. Unabhängig vom jeweiligen Institutionstitel haben sich die Vertreter, auf Leitungs- wie auch auf Arbeitsebene, immer mit großem Ehrgeiz für die Sache eingesetzt. Die CSU hat bislang drei Minister und zusammen mit der CDU zahlreiche Staatssekretäre gestellt. Daran schon sieht man: wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung liegen uns schon seit Jahrzehnten am Herzen. Das spiegelt sich auch in dem erneut gesteigerten Haushalt des Ministeriums wider: der Haushalt des BMZ ist einer von wenigen Ressort-Haushalten, die in diesem Jahr nicht gekürzt werden, sondern sogar noch wachsen!“, so die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dagmar G. Wöhrl. [...]
„Entwicklungspolitik in der Massivholzküche“ Dagmar G. Wöhrl beim „Kochtalk“ auf der Consumenta
Auf der diesjährigen Verbrauchermesse Consumenta wird Dagmar G. Wöhrl beim Stand von „die Möbelmacher-GmbH“ (Halle 6, Standnr. A 44) am „Kochtalk“ teilnehmen.
Am Samstag, 29. Oktober ab 15 Uhr wird sie zum Thema „Entwicklungspolitik und Web 2.0“ sprechen und dabei ihr Lieblingsgericht kochen.
Interessierte Besucher sind herzlich willkommen.
Nähere Infos zu den Kochshows gibt es unter:
www.die-moebelmacher.de/consumenta
Wöhrl berät über Erneuerbare Energien: Desertec hat Potential für die Entwicklung der ganzen MENA-Region
„Weltweit haben ca. 1,3 Mrd. Menschen keinen Zugang zu moderner Stromversorgung, und rund 2,7 Mrd. Menschen müssen sich auf traditionelle Biomasse (z. B. Holz und Dung) zum Kochen verlassen. Fast alle dieser Menschen (95%) leben im südlichen Afrika und dort insbesondere in ländlichen Gebieten“, erklärt die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dagmar G. Wöhrl.
„Der Zugang zu moderner Energie ist jedoch ein Schlüsselfaktor für eine Verbesserung der Lebensbedingungen und für eine nachhaltige Entwicklung. Ohne Energie gibt es kein Wirtschaftswachstum und kein Entkommen aus der Armut“, so die Entwicklungspolitikerin.
Dies hat die Bundesregierung erkannt: Deutschland hat in den letzten fünf Jahren 3,8 Mr. Euro für nachhaltige Energieversorgung in Entwicklungsländern zugesagt. Ein Großprojekt ist ‚Desertec‘, das erneuerbare Energien aus den Wüsten dieser Welt zur nachhaltigen Energieversorgung für den lokalen Verbrauch und partiellen Export z. B. nach Deutschland erschließen will. [...]
Tunesia TV / Journal de 20 heures berichtet über Dagmar G. Wöhrl Besuch vom 17. September 2011
Das Nachrichtenmagazin Journal de 20 heures des tunesischen Fernsehens berichtet über den Besuch beim Premierminister als auch über die KAS Veranstaltung am 17.9. in den 20 Uhr Nachrichten. [...]
Arabischer Frühling: Vorbild für die Region – Chance für Europa?
Unter diesem Motto möchte ich gerne mit Ihnen in den nächsten Tagen diskutieren. Ich befinde mich diese Woche auf einer politische Auslandsreise in Ägypten und Tunesien. Gerade die Wochen vor den Wahlen in beiden Ländern werden entscheidend für die Zukunft sein, die die Menschen in Nordafrika wählen werden.
Revolutionen verlaufen nicht linear.
Es geht also nicht stetig vorwärts oder bergauf.
Nachdem die ersten Wellen der Euphorie abgeebbt sind, folgen nicht täglich neue Glücksmomente. In einer solchen Durststrecke, einem solchen Plateau, bevor es wieder entscheidende und neue Impulse durch die Wahlen geben wird, befinden sich nach meiner Einschätzung momentan Ägypten und Tunesien.
Gerade in dieser Phase benötigen die Menschen in Nordafrika Freunde, die ihnen zur Seite stehen und soweit wie möglich unterstützen, die Orientierung, Hoffnung und den Mut nicht zu verlieren.
Hierbei gibt es zwischen den Ländern sowohl Parallelen, aber auch länderspezifische Unterschiede.
Gemein haben dabei alle betroffenen Staaten, dass sie einen Balanceakt zwischen den hohen Erwartungen und dem Druck eines Teils der Bevölkerung nach Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit einerseits und dem – von breiten Bevölkerungsschichten geteiltem – Interesse an Stabilität sowie dem Schutz der Interessen der Militärführung andererseits.
Dies kann schnell und zuweilen auch zu einem Drahtseilakt werden.
Wir wissen, Erfolge in Ägypten und Tunesien sind von zentraler Bedeutung für die weitere Entwicklung in der gesamten Region. Dabei kommt es ganz besonders darauf an, jungen Menschen neue Perspektiven zu bieten, d.h. politische Teilhabe zu ermöglichen und natürlich auch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Und es waren diese Defizite oder anders gesagt, die schiere Hoffnungslosigkeit in diesem Bereich, die Auslöser für die politischen Umbrüche waren.
Ich werde mich auf meiner Reise mit Vertretern der Übergangsregierungen, Entwicklungshelfern, Vertretern der Zivilgesellschaft, Bloggern und Experten treffen, um einen ungeschminkten Eindruck der Lage vor Ort zu bekommen.
Damit dies alles nicht abgehoben und fern der Heimat geschieht, würde ich mich freuen, wenn wir in einen Dialog treten könnten.
Stellen Sie mir fragen, diskutieren Sie untereinander und ich werde von meinen Erfahrungen vor Ort möglichst in Echtzeit berichten.
Also, lasst uns diskutieren, reden und eine Konversation über Ihre/Eure Gedanken und die meinen führen.
Ich habe das Gefühl, dass dies ein sehr interessanter Dialog werden wird.
Ihre Dagmar Wöhrl
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Dagmar G. Wöhrl im ARD Morgenmagazin vom 3. August 2011



