Deutschlands Bester Arbeitgeber 2010
Am 24. Februar 2010 verleiht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin die Auszeichnung “Great Place to Work – Deutschlands beste Arbeitgeber 2010″ an verschiedene Unternehmen im Bundesgebiet. Unter den Preisträgern ist auch dieses Jahr wieder die Schindlerhof Klaus Kobjoll GmbH aus Nürnberg.
In dem Wettbewerb wurden Unternehmen nach deren Mitarbeiterzahl gestaffelt jeweils in den Kategorien Chancengleichheit der Geschlechter, Demographie, Gesundheit, Diversity und lebenslanges Lernen beurteilt. Im Mittelpunkt dabei stand die anonyme Bewertung durch die eigenen Beschäftigten.
Am 24. Februar werden die Gewinner im Berliner Hotel Ritz Carlton der Öffentlichkeit als Vorbilder für die Verbindung von Unternehmenserfolg und Mitarbeiterorientierung vorgestellt.
Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl überbrachte Klaus Kobjoll, dem Inhaber des Schindlerhofs, persönlich ihre Glückwünsche und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass das Nürnberger Hotel in dem Wettbewerb bereits zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet wird: “Engagierte, qualifizierte und zufriedene Mitarbeiter sind der zentrale Schlüssel zum Erfolg von Unternehmen im allgegenwärtigen intensiven Wettbewerb. Unternehmen, die ihre Arbeitsplatzqualität systematisch überprüfen und optimieren und als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen werden, sind auch wirtschaftlich erfolgreich“.
Rede anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Kultur- und Kreativwirtschaft“ am 17. Februar 2009
Mit unserer Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft wollen wir die Strukturen und großen wirtschaftlichen Potentiale der Branche in die breite Öffentlichkeit hineintragen. Denn: Wie bei kaum einem anderen bedeutenden Wirtschaftsbereich fallen bei der Kultur- und Kreativwirtschaft Wahrnehmung und Wirklichkeit weit auseinander. Darauf werde ich gleich bei der Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse der Studie noch mal zurückkommen. Außerdem wollen wir zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft konkrete Hilfestellungen dort geben, wo es aus Bundessicht notwendig und sinnvoll ist.
Diese Aufgabe betrifft vornehmlich das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das auch die Haushaltsmittel der Initiative verwaltet. Aber: Wir haben uns in der Bundesregierung sehr bewusst für eine ressortübergreifende Zusammenarbeit entschieden. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass sich originäre Zuständigkeiten einzelner Ressorts , also z.B. Bundesministerium für Wirtschaft für KfW-Förderung, Bundesministerium der Justiz für Urheberrecht oder Bundesministerium für Arbeit und Soziales für Künstlersozialversicherung, im Sinne einer gemeinsamen Sache verbinden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der hier heute durch Frau Dr. Berggreen-Merkel vertreten ist, steuern gemeinsam die Umsetzung der Initiative. Bisherige Resonanz der betroffenen Wirtschaft ist überaus positiv.
Die nun in der Endfassung vorliegende Studie ist ein gewichtiger Baustein unserer Gesamtstrategie. Mit der Beauftragung der Studie haben wir auch die Empfehlung der Enquete-Kommission des Bundestages „Kultur in Deutschland“ aufgegriffen, die Forschung und Analyse zum Thema Kultur- und Kreativwirtschaft weiter zu intensivieren.



