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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Freue mich auf die Arbeit im Kuratorium der Magnus-Hirschfeld-Stiftung

geschrieben am 2. Dezember 2011

In seiner Sitzung vom 1. Dezember 2011 hat der Deutsche Bundestag die Nürnberger Abgeordnete Dagmar G. Wöhrl als ordentliches Mitglied des Kuratoriums der „Bundesstiftung Magnus Hirschfeld“ gewählt.

Die „Bundesstiftung Magnus Hirschfeld“ wurde am 27. Oktober 2011 vom Bundeministerium der Justiz als Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin gegründet und ist benannt nach dem Arzt und Begründer der Homosexuellen-Bewegung Dr. Magnus Hirschfeld (1886-1935), der im Dritten Reich Ziel nationalsozialistischer Hetzkampagnen geworden war.

Zweck der Stiftung ist es, das an Homosexuellen verübte Unrecht aufzuarbeiten sowie sich mit der gesellschaftlichen Lebenswelt homosexueller Menschen    wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Hierzu arbeitet die Stiftung mit Universitäten, Bildungs- und Forschungseinrichtungen zusammen, um Zeitzeugenberichte auszuwerten oder Tagungen, Ausstellungen und Diskussionsforen zu organisieren.

Wöhrl, die die CSU ab sofort im Stiftungskuratorium vertritt, freut sich auf ihre neue Aufgabe und erklärt: „Durch ihren klaren Bildungsauftrag kann die Bundesstiftung einen wichtigen Beitrag gegen die Diskriminierung homosexueller Männer und Frauen in Deutschland leisten. Mit unserer Arbeit können wir ein deutliches Zeichen für mehr Offenheit und Toleranz in unserer Gesellschaft setzen“.

Pressemitteilung, 2. Dezember 2011

Twitter- meine digitale Brücke zu den Menschen. Interview mit der Bayerischen Staatszeitung

geschrieben am 2. Dezember 2011

Wie wichtig sind, Ihrer Meinung nach, heutezutage Onlineaktivitäten für einen Politiker?

Essentiell wichtig, wenn man als Politiker nicht nur einen Teil der Bevölkerung ansprechen möchte. Immer mehr Menschen holen sich all ihre Informationen aus dem Internet, kommunizieren hier mit ihren Freunden oder beruflich weltweit oder verbringen ihre Freizeit mit den unterschiedlichsten Online-Aktivitäten. Da kann die Politik nicht in ihrem Berliner Elfenbeinturm sitzen bleiben, sondern muss auch in diese Netzwelt eintauchen.

Sie twittern sehr aktiv, was erhoffen Sie sich davon?/ Hat sich Ihrer Erfahrung nach dadurch auch der Dialog mit dem Bürger verbessert?

Twitter hat meine politische Arbeit und mein Verständnis von der „Netzgemeinde“ komplett verändert. Hier kann ich ganz unkompliziert mit tollen Menschen kommunizieren: aus meinem Wahlkreis, aus Deutschland und der ganzen Welt. Vor einigen Monaten war ich in Ägypten und habe dort junge Blogger und Internetaktivisten getroffen, die sich stark in der Revolution engagiert hatten. Wir halten noch heute Kontakt und ich habe eine direkte, ungefilterte Informationsquelle von den aktuellen Ereignissen in Ägypten oder ganz speziell vom Tahrir Platz – das wäre früher undenkbar gewesen.

Weiter erfahre ich sehr viele Informationen und Nachrichten quasi in Echtzeit über Twitter. Der Wissensvorsprung kann bei meiner Arbeit oft sehr hilfreich sein. Aber vor allem bekomme ich über Twitter ein Gefühl für die aktuelle Stimmungslage, was die Menschen beschäftigt, auf was sie Antworten suchen. Twitter ist somit meine digitale Brücke zu den Bürgern- Es hat die Kommunikation revolutioniert, vereinfacht und abgekürzt. Heute mache ich viele Termine einfach selbst über Twitter aus, da muss man nicht mehr lange formale Briefe schreiben. Das spart für beide Seiten Zeit und schont auch noch die Umwelt.


Auf Facebook dagegen sind Sie nicht vertreten (zumindest nicht mit einer offiziellen Seite als Politikerin). Warum?

Ich überlege schon lange einen Facebook-Account anzulegen, aber ich finde man muss authentisch bleiben – Twitter und Facebook kann ich momentan zeitlich nicht zusammen in gleichen Maße bedienen und einfach meine Tweets bei Facebook zu posten – wie das einige Kollegen machen –das ist mir zu billig und ideenlos. Zudem funktionieren die beiden Medien auch unterschiedlich. Mein Credo ist da: Lieber eine Sache richtig machen, als viele halbherzig. Vielleicht finde ich noch einen Weg, Facebook in meine Arbeit zu integrieren. Aber ist „the next big thing“ nicht google+? Vielleicht komme ich dann doch noch um Facebook herum…   ;-)

Twitter- meine digitale Brücke zu den Menschen.
Interview mit der Bayerischen Staatszeitung
Dagmar G. Wöhrl @ Twitter

Dagmar G. Wöhrl unterstützt “In 9 Monaten” – Aktionsbündnis gegen AIDS

geschrieben am 30. November 2011

Wöhrl ruft am Welt-AIDS-Tag zu verstärktem Engagement im Kampf gegen HIV/AIDS auf: "Es ist Zeit für eine „Aids-freie Generation.“„Wir haben lebensverlängernde Medikamente, aber keinen Schlüssel zur Heilung“
Wöhrl ruft am Welt-AIDS-Tag zu verstärktem Engagement im Kampf gegen HIV/AIDS auf: “Es ist Zeit für eine „Aids-freie Generation.“

Am diesjährigen Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2011 jährt sich der Ausbruch der weltweiten Epidemie zum dreißigsten Mal. Ein trauriger Jahrestag einer verheerenden Entwicklung einer Seuche, die seit Ausbruch mehr als 30 Millionen Menschenleben gefordert hat. Mehr als 60 Millionen Menschen haben sich in den vergangenen 30 Jahren mit dem HI-Virus infiziert.

„In einigen Teilen Afrikas musste aufgrund der Aids-Epidemie eine ganze Generation von Kindern ohne Eltern oder Lehrer aufwachsen. In einigen Gemeinden war der einzig wachsende Wirtschaftszweig die Beerdigungsbranche. In der Zwischenzeit haben wir aber sehr viel hinzugelernt und verstehen die Krankheit in ihrer gefährlichen Komplexität besser. Der Zugang zu lebensverlängernden Medikamenten für Infizierte konnte physisch und finanziell verbessert werden, doch die Epidemie ist bei Weitem noch nicht besiegt. Es fehlt uns noch der Schlüssel zur Heilung“, so Dagmar G. Wöhrl, Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag. [...]

Die großen Fußstapfen des Dalai Lama – Dagmar G. Wöhrl trifft den Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung Dr. Lobsang Sangay

geschrieben am 23. November 2011

Die großen Fußstapfen des Dalai Lama – Dagmar G. Wöhrl trifft den Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung Dr. Lobsang SangayErst im März 2011 war der Jurist Dr. Lobsang Sangay mit knapp 55 % aller Stimmen zum neuen „Kalon Tripa“, so nennen die Tibeter das Amt des Ministerpräsidenten, der Exil-Tibeter gewählt worden und löste den Dalai Lama als bisherigen Chef der tibetischen Exilregierung ab.

Der Dalai Lama ist somit seit dem 8. August diesen Jahres, an dem Tag wurde Dr. Lobsang Sangay offiziell in sein Amt eingeführt, erstmals „nur noch“ geistliches Oberhaupt. „Diese Umstrukturierung ist ein historisches Ereignis, denn der Dalai Lama hatte seit seinem 16. Lebensjahr ohne Unterbrechung sowohl die geistliche als auch die politische Führung der Exil-Tibeter inne. Dr. Lobsang Sangay hat große Fußstapfen zu füllen.“, so Dagmar Wöhrl, Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, kurz vor dem Treffen in Berlin.

Allgegenwärtig bei dem Gespräch waren die zahlreichen Fälle von Selbstverbrennungen, die sich vor allem in letzter Zeit gemehrt hatten. Diese Verzweiflungstaten zeigen, wie tragisch die Situation der Tibeter sein muss und wie ausweglos ihre derzeitige Lage zu sein scheint. „Gerade erst hat sich die Zahl auf 12 Selbstverbrennungsopfer erhöht. Die schreckliche Tragödie scheint kein Ende zu nehmen, aber so geschockt ich von den Bildern auch bin, bezweifle ich, ob diese Art des Protests letztlich der richtige Weg ist“, so Wöhrl. [...]

Launch des Web 2.0-Spiels „SuperActivist“ mit MdB Wöhrl

geschrieben am 12. August 2011

„SuperActivist“ ist ein unterhaltsames 2D-Game, das im Netzwerk Facebook mehr Aufmerksamkeit für entwicklungspolitische Themen schaffen möchte.

Dagmar G. Wöhrl, Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AwZ), wirkt an einem neuen gesellschaftlichen Trend mit: Facebook, Twitter und Co. spielen bei der Verbreitung von Nachrichten eine immer größere Rolle.


Doch wie können junge Menschen im Web 2.0 für entwicklungspolitische Themen begeistert werden? Dieser Frage geht eine Talkrunde – u. a. mit MdB Wöhrl – der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ nach, die anlässlich der Präsentation des neuen Web 2.0-Spiels „SuperActivist“ in Berlin stattfindet. [...]

Nürnberger Bundestagsabgeordnete Dagmar G. Wöhrl und Michael Frieser setzen sich für DB Museum ein – Gespräch mit DB-Chef Grube – Runder Tisch im September

geschrieben am 7. Juli 2011


Nürnberger Bundestagsabgeordnete Dagmar G. Wöhrl und Michael Frieser setzen sich für DB Museum ein - Gespräch mit DB-Chef Grube

Die direkt gewählten Nürnberger CSU- Bundestagsabgeordneten Dagmar G. Wöhrl und Michael Frieser trafen sich heute morgen (7. Juli) in Berlin mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, um sich für die Weiterentwicklung des DB-Museums in Nürnberg stark zu machen. [...]

Appell zur Teilnahme: einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit 2011

geschrieben am 30. Juni 2011

„einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vergibt in diesem Jahr den „einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ zum zehnten und letzten Mal.

Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut, welche die Teilung Deutschlands für die folgenden Jahrzehnte zementierte. Heute, mehr als 20 Jahre nach der staatlichen Wiedervereinigung Deutschlands, hat sich unser Land stark gewandelt und viele Herausforderungen der Transformation gemeistert.

Der Vereinigungsprozess war in den vergangenen Jahren auch eine gesellschaftliche Herausforderung für die Bürgerinnen und Bürger – nicht auf der großen politischen Bühne, sondern im täglichen Leben, bei der Arbeit und in der Freizeit. Die bpb hat den Vereinigungsprozess seit 2002 u.a. mit der Auslobung des „einheitspreis –Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ begleitet. [...]

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