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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Mit klaren Zielen in die zweite Halbzeit – Wöhrl und Frieser ziehen Bilanz nach zwei Jahren christlich-liberaler Koalition

geschrieben am 19. September 2011

19.09.2011 Mit klaren Zielen in die zweite Halbzeit – Wöhrl und Frieser ziehen Bilanz nach zwei Jahren christlich-liberaler KoalitionEine umfassende und vor allem positive Halbzeitbilanz von Schwarz-Gelb für Deutschland zogen die beiden direkt gewählten Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordneten Dagmar G. Wöhrl und Michael Frieser im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz.

“Die Koalition bleibt Spielführer, unser Gegner sind die Herausforderungen, die vor uns liegen. Wir haben viel erreicht – die Fakten stimmen, aber leider nicht immer die Darstellung nach außen. Dabei beneidet uns das Ausland um unsere Krisenbewältigung”, so Wöhrl und Frieser mit Blick auf stark gesunkene Arbeitslosenzahlen, einem entspannten Ausbildungsmarkt und weiter guten Konjunkturaussichten. [...]

Rede von Dagmar Wöhrl. St. Paul – Haus der Athleten

geschrieben am 4. Mai 2011

Rede von Dagmar Wöhrl als neue Kuratoriumsvorsitzende von St. Paul – Haus der Athleten anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung “Junge Leidenschaft” von 1. FC Nürnberg, IHK Nürnberg für Mittelfranken und St. Paul – Haus der Athleten am 2. Mai 2011 zur Förderung des Nachwuchsleistungssports in der Metropolregion Nürnberg. [...]

Mehr Aufmerksamkeit für Migrantenökonomie

geschrieben am 22. Juni 2010

Am vergangenen Samstag traf die Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl die Vorsitzenden ausländischer Unternehmervereine aus Nürnberg, um mit ihnen über verschiedene Aspekte des Themas Migrantenökonomie zu sprechen. Mit dabei waren nicht nur Vorsitzende und Mitglieder des seit 1992 bestehenden Deutsch-Türkischen Unternehmervereins in Mittelfranken e.V. (TIAD), sondern auch die Vorsitzenden des erst kürzlich gegründeten Vereins zur Förderung griechischer Unternehmer der Metropolregion Nürnberg (VGU) und des Verbands Russischsprachiger Unternehmen in Bayern (VRU).

Wöhrl lobte die vielfältigen Aktivitäten von TIAD bei der Unterstützung von Existenzgründern und möchte auch in Zukunft an die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem türkischen Unternehmerverein aus ihrer früheren Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium anknüpfen. Sie begrüßte es sehr, dass sich in der Metropolregion Nürnberg neben dem Deutsch-Türkischen und dem Deutsch-Russischen nun auch ein Deutsch-Griechischer Unternehmerverein gegründet hat. Mit insgesamt 588 Gewerben bilden die griechisch-stämmigen Unternehmer nach den Türken die zweitstärkste Gruppe in unserer Stadt.

Migranten sind eine bedeutende unternehmerische Kraft in unserem Land – ihr Gründergeist ist beeindruckend. Immer häufiger gründen Migranten eigene Unternehmen und schaffen Arbeitsplätze. Damit diese Unternehmer mit einer Stimme sprechen und in der Politik Gehör finden, ist es sehr wichtig, dass sie sich in Verbänden organisieren, wie das in Nürnberg der Fall ist“, so Dagmar Wöhrl.

Gerade für Existenzgründer mit Migrationshintergrund sei es dringend erforderlich, Ansprechpartner an ihrer Seite zu haben, die sie bei ihren Schritten in die Selbstständigkeit unterstützen – etwa um sprachliche, bürokratische oder finanzielle Hürden zu überwinden. So können Unternehmerverbände in Partnerschaft mit dem Staat wichtige Dienstleistungen erbringen.

Verbesserungsbedarf sieht Wöhrl vor allem bei der Ausbildungsbeteiligung:
Nur 14 Prozent ausländischer Unternehmen beteiligen sich an der betrieblichen Ausbildung. Diese Quote liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 25 Prozent und muss dringend erhöht werden!“ So fördert die unionsgeführte Bundesregierung zum Beispiel seit kurzem Ausbilderseminare für Fachkräfte und Unternehmer mit Migrationshintergrund. Ziel ist es, dass bis Ende 2010 1.000 zusätzliche Migranten eine Ausbildungsberechtigung erhalten.

Besonders am Herzen liegt Wöhrl die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse: „Die Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung sind vom Kabinett längst beschlossen. Jetzt muss innerhalb dieses Jahres zügig ein Anerkennungsgesetz auf den Weg gebracht werden. Dafür setze ich mich ein, denn wir brauchen endlich ein transparentes und unbürokratisches Anerkennungsverfahren für alle Zuwanderergruppen.

Pressemitteilung, 22 Juni 2010

Mehr Aufmerksamkeit für Migrantenökonomie. Dagmar Wöhrl - 22. Juni Nürnberg Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

Migranten bilden Migranten aus

geschrieben am 26. Mai 2010

Immer mehr junge Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Mittlerweile sind es 1,1 Millionen Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren. Die steigende Zahl der jungen Migranten ist Chance und zugleich große Herausforderung. Denn noch ist ihre Ausbildungssituation deutlich schlechter als die von gleichaltrigen Deutschen. So absolvieren zum Beispiel nur rund ein Drittel der ausländischen Jugendlichen eine Berufsausbildung. Bei den deutschen Jugendlichen sind es hingegen rund zwei Drittel.

Wir brauchen daher unbedingt mehr Ausbildungsplätze für junge Migranten. Unternehmer mit Migrationshintergrund können dabei  eine wichtige Rolle spielen. Derzeit gibt es in Deutschland rund 580.000 Betriebe, deren Inhaber Migranten sind. Ihre Wirtschaftskraft ist enorm und wächst immer weiter. Doch leider bilden sie zu wenig aus. Nur 14 Prozent beteiligen sich an der betrieblichen Ausbildung. Das ist deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 25 Prozent.

Die Ausbildungsbeteiligung dieser Betriebe muss dringend erhöht werden. An erster Stelle gilt es dabei ein Informationsdefizit zu verringern. Viele Unternehmer mit Migrationshintergrund sind kaum mit dem deutschen Bildungssystem vertraut. Sie wissen häufig nicht, ob und wie sie ausbilden können. Viele glauben zum Beispiel, ihr Betrieb sei zu klein oder sie dürften aufgrund ihrer fehlenden deutschen Staatsbürgerschaft nicht ausbilden. Hinzu kommen bürokratische, finanzielle und sprachliche Barrieren. Der Nachweis einer Ausbildungsberechtigung stellt für einige Betriebsinhaber ebenso ein Hemmnis dar wie die Angst vor zu hohen Ausbildungskosten und mangelnden Deutschkenntnissen.  

Hier gilt es anzusetzen. So fördert die unionsgeführte Bundesregierung zum Beispiel seit kurzem Ausbilderseminare für Fachkräfte und Unternehmer mit Migrationshintergrund. Ziel: Bis Ende 2010 sollen 1.000 zusätzliche Migranten eine Ausbildungsberechtigung erhalten.

Wir brauchen noch mehr solcher Projekte. Das Motto muss lauten: Migranten bilden Migranten aus.
Damit stärken sie sich gegenseitig. Denn einerseits bekommen Migranten-Betriebe begehrte Fachkräfte. Andererseits eröffnen sich für die jungen Migranten neue Aufstiegschancen in unserem Land. Der Vorteil für beide Seiten liegt auf der Hand. Wir müssen nur zugreifen. Daher appelliere ich an alle Unternehmer mit Migrationshintergrund: Bildet aus!

Lehrstellenbilanz der Bundesagentur für Arbeit zum Ende des Berufsberatungsjahres 2008/2009

geschrieben am 13. Oktober 2009

Die Lehrstellenbilanz der Bundesagentur für Arbeit zum Ende des Berufsberatungsjahres 2008/2009, die heute in Nürnberg vorgestellt wurde, ist trotz der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2009 sehr positiv ausgefallen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als Mitinitiator und Federführer des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs innerhalb der Bundesregierung freut sich besonders, dass die Paktpartner es wieder geschafft haben, allen ausbildungsfähigen und –willigen Jugendlichen ein qualifiziertes Ausbildungsangebot zu machen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar G. Wöhrl: „Unsere Unternehmen haben mal wieder bewiesen, dass sie ihrer Ausbildungsverantwortung gerecht werden. Für ihr Engagement in puncto Nachwuchsqualifizierung. danke ich ihnen. Ausbilden ist Ehrensache – gerade in der Krise! Ich appelliere an alle Jugendlichen, ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu nutzen. Wer sich engagiert, kann jetzt noch einen Ausbildungsplatz finden. Es müssen nicht immer die beliebtesten Modeberufe sein. Jede Ausbildung hat ihren Reiz.

Pressemitteilung, Berlin 13.10.2009

Ausbilden ist Ehrensache – gerade in der Krise!

geschrieben am 13. Oktober 2009

Positives Signal aus Nürnberg: Heute Vormittag habe ich in meiner Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin an einer Pressekonferenz der Bundesagentur für Arbeit teilgenommen, bei der die Lage auf dem Ausbildungsmarkt zum Ende des Berufsberatungsjahres 2008/2009 vorgestellt wurde. Trotz der Wirtschaftskrise lässt sich eine erfreuliche Bilanz ziehen:

Zwar wurden von Seiten der Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Ausbildungsplätze gemeldet, aufgrund der demographischen Entwicklung gab es aber einen ähnlich starken Rückgang der Bewerberzahlen. Insgesamt hat sich somit die Relation von angebotenen Ausbildungsstellen und Bewerbern gegenüber 2007/2008 sogar noch verbessert.

Das ist ein gutes Zeichen! Im Rahmen des Ausbildungspakts haben unsere Unternehmen Verantwortung übernommen und Jugendlichen eine berufliche Perspektive gegeben. Gerade in der Wirtschaftskrise muss Ausbilden Ehrensache sein. Junge Menschen auszubilden ist einerseits eine wichtige soziale Pflicht der Unternehmen, andererseits liegt es aber auch in ihrem Eigeninteresse. Ich freue mich besonders, dass beides in diesem Ausbildungsjahr offenbar Hand in Hand gegangen ist. Die wichtigste Botschaft lautet, dass jedem Jugendlichen ein Angebot gemacht werden kann.

Aber auch in Zukunft bleibt viel zu tun und ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Erfolgsgeschichte des Ausbildungspakts unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie fortgeführt wird.

Tag des Ausbildungsplatzes

geschrieben am 14. Mai 2009

Neben all den Krisenmeldungen der letzten Monate war der gestrige “Tag des Ausbildungsplatzes” eine willkommene Abwechslung.
Denn laut Bundesagentur für Arbeit ging die Zahl der Ausbildungsplätze in diesem Jahr bisher nur leicht zurück. Im Mittelfränkischen Handwerk liegt der Rückgang sogar noch unter dem bundesweitem Durchschnitt. Ein Zeichen, das Mut macht und zeigt, dass es auch in diesen Zeiten Unternehmen gibt, die nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern trotz Krise vorausschauend in die Zukunft investieren und junge Menschen ausbilden – so wie das Backhaus Walzel oder der Trinklein Werkzeugbau.

Gemeinsam mit Vertretern der Handwerkskammer Mittelfranken habe ich die beiden Nürnberger Unternehmen besucht und war begeistert, wie viel Engagement dort in die Ausbildung fließt. Schön, wie optimistisch und lebensbejahend die Einstellung der Auszubildenden ist! Hier denkt man in die Zukunft. Denn nur wenn wir jetzt ausbilden, können wir ohne Fachkräftemangel vom nächsten Aufschwung profitieren!

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