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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Nürnberger Rockband “M*Bates” spielt für Soldaten in Afghanistan

geschrieben am 19. Juli 2011

Nürnberger Rockband "M*Bates" spielt für Soldaten in Afghanistan – Treffen mit Unterstützerin MdB Dagmar G. Wöhrl. 19.07.2011

Am Dienstag, 19. Juli 2011 besuchte die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar G. Wöhrl, die Rockband “M*Bates” in deren Probenraum in Nürnberg.

Hintergrund des Besuchs war das besondere Engagement der vierköpfigen Nürnberger Band für Afghanistan. Bereits seit 2009 organisierte die Band mehrere Benefizkonzerte unter der Schirmherrschaft von MdB Dagmar G. Wöhrl und unterstützte damit zahlreiche Projekte des Vereins „Kinderhilfe Afghanistan“ in der Region am Hindukusch, wie den Bau eines Waisenhauses. [...]

Berlin oder Nepal: Zwei Koffer genügen! Dagmar Wöhrl beherrscht die Kunst der Reduktion auf das Wesentliche.

geschrieben am 18. April 2011

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„Reisebegleiter“ heißt die aktuelle Schau des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg (noch bis 1. Mai 2011) mit verblüffenden Koffer-Geschichten von 1750 bis heute. Ein Anlass für die Nürnberger Zeitung, Weltenbummlern von heute in den Koffer zu gucken.

Höflich warten heißt es bei Delegationsreisen. Dann steht Dagmar Wöhrl im Flughafen am Band, das die Koffer der Kollegen ausspucken soll – und blickt innerlich auf die Uhr. „Diese Warterei muss eigentlich nicht sein, denn ich gebe, wenn irgend möglich, nichts mehr auf.“

Zu häufig kam ein Koffer um Tage verspätet an – zudem ist die Vorsitzende des CSU-Fachausschusses Entwicklungspolitik ständig unterwegs und beherrscht die Kunst der Reduktion aufs Wesentliche. [...]

Pakistan – erneuter Rückschlag nach schwerem Erdbeben

geschrieben am 19. Januar 2011

2011.01.19-Dagmar-Woehrl-in-Pakistan„Ende Juli 2010 begannen in Pakistan schwere Regenfälle, das Ausmaß der dann folgenden Naturkatastrophe war nicht abzusehen. Zirka 17 Millionen Menschen sind nach Angaben der pakistanisch- staatlichen Katastrophenschutzagentur (NDMA) betroffen.

Über eine Million Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Unsere Hilfe ist nachwievor notwendig, um Menschenleben zu retten und um die Lage in Pakistan zu stabilisieren. Wir werden unsere Bemühungen fortgesetzten, besonders stark betroffene Regionen zu stabilisieren, zu entwickeln und die sozio-ökonomischen Verhältnisse zu verbessern. Das gestrige Erdbeben hat die Region abermals schwer getroffen.“ [...]

Vor Ort im Krisengebiet – Dagmar Wöhrl unterwegs in Pakistan und Afghanistan

geschrieben am 11. November 2010

2010.10.25-Dagmar-Woehrl-Pakistan-Flutopferlager

Ende Oktober 2010 reiste die Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl in ihrer Funktion als Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ) des Deutschen Bundestages in den Mittleren Osten, um sich ein eigenes Bild vom Fortschritt der Entwicklungsprojekte vor Ort zu machen.

Begleitet wurde die AWZ-Vorsitzende von den Mitgliedern ihres Ausschusses Prof. Dr. Egon Jüttner (CDU/CSU), Ute Koczy (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Bärbel Kofler, Burkhard Lischka (beide SPD), Helga Daub (FDP) sowie Heike Hänsel (DIE LINKE).

[...]

Pakistan und Afghanistan – Ausschussvorsitzende für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung reist in Krisengebiete

geschrieben am 13. Oktober 2010

2010.10.25-Dagmar-Woehrl-Pakistan-FlutopferlagerDie Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ), Dagmar Wöhrl MdB, erklärt in diesem Zusammenhang:

„Wir – eine kleine Delegation von Ausschussmitgliedern – werden vom 13. bis 22. Oktober 2010 nach Pakistan und Afghanistan reisen. Pakistan steht vor enormen Herausforderungen: Eine sehr defizitäre soziale Situation, drohender Staatsbankrott (Steuerquote um 10% des BIP), die massive Energiekrise, enormer Bevölkerungs- und Ressourcendruck, die Spannungen mit Indien und der Konflikt in Afghanistan, auf den Pakistan Einfluss zu nehmen versucht sowie das seit 2008 zu beobachtende Übergreifen des Konflikts auf das eigene Staatsgebiet (Swat, Malakand, Waziristan), hemmen die Entwicklung des Landes. [...]

Dagmar Wöhrl trifft afghanischen Staatspräsidenten Karsai

geschrieben am 27. Januar 2010

Heute traf Dagmar Wöhrl, MdB den afghanischen Staatspräsidenten Hamid Karsai bei einer Diskussion im Ausschuss. Gesprächsthemen waren die aktuelle Lage des Landes, die anstehende Afghanistan-Konferenz in London und die Pläne der Regierung Karsai für die kommenden Jahre.

Hierzu Dagmar Wöhrl: „Es wird um fünf Hauptpunkte in Afghanistan gehen: Die Sicherheit und Ausbildung afghanischer Streitkräfte, gute Regierungsführung, Wiederaufbau, regionale Zusammenarbeit vor allem mit Pakistan und die Reintegration von Gegnern der afghanischen Regierung.

Von besonderem Interesse beim Gespräch mit Präsident Karsai war die Frage, ob es möglich ist, moderate Taliban in die afghanische Zivilbevölkerung einzubinden. Die neue Strategie der Bundesregierung für Afghanistan sieht die Schaffung eines Fonds vor, der ehemalige Taliban finanziell unterstützen und ihnen so eine neue Perspektive eröffnen soll.

Wöhrl erklärt weiter: „Die Bundesregierung will mit einem veränderten Konzept zur Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte in die Londoner Afghanistan-Konferenz gehen. Zudem wird an die Option gedacht, das deutsche Kontingent zu verstärken. Es ist wichtig, dass wir die afghanischen Streitkräfte in der Fläche ausbilden und zugleich mehr Präsenz bei der Bevölkerung zeigen. Das Band des Vertrauens zwischen der Bevölkerung und unseren Soldaten muss weitergeflochten werden.

Für Dagmar Wöhrl war insbesondere auch eine Einschätzung Karsais über die Lage der Frauen in Afghanistan von Bedeutung. Dagmar Wöhrl: „Ich teile die Ansicht von Präsident Karsai, dass sich die Situation der Frauen in Afghanistan seit Sturz des Taliban-Regimes verbessert hat. Ich würde mir aber noch ein deutlich größeres und offeneres Engagement der afghanischen Regierung wünschen.

Mit Ausblick auf die Afghanistan-Konferenz ergänzt Wöhrl: „Ich teile die Befürchtungen der FDP nicht, London drohe eine reine Truppenstellerkonferenz zu werden. Vielmehr gilt es, eine schonungslose Analyse des bisherigen Engagements vorzunehmen, Fehler zu korrigieren und neue Ziele und deren Umsetzung gemeinsam mit unseren Partnern zu entwickeln.

Pressemitteilung, 27. Januar 2010

2010-01-27_dagmar_woehrl_mit_karsai Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

Grußwort zum 2. Dosti-Benefizfestival zugunsten der „Kinderhilfe Afghanistan“ am 23. Januar 2010

geschrieben am 25. Januar 2010

Lieber Herr Wilde, lieber Herr Dr. Erös, ich danke Ihnen ganz herzlich, heute hier sein zu dürfen – zugegeben, ich bin hier in der „Luise“ bisher noch nicht gewesen und aufgrund meiner Arbeit als Bundestagsabgeordnete gehe ich auch eher selten auf Rockkonzerte.

Aber als ich davon gehört habe, dass Sie hier in Nürnberg nun schon zum 2. Mal ein Festival veranstalten, dessen Erlöse den Kindern in Afghanistan zugute kommen, fand ich das eine tolle Idee!

Besonders das Motto Ihrer Stiftung – „Bildung statt Fundamentalismus“ – Friedens-Schulen für Afghanistan – hat mich sehr beeindruckt, denn es umschreibt genau das, was das Land auch in meinen Augen so dringend braucht:
In erster Linie Bildung und Ausbildung für diejenigen, die die Zukunft des Landes später einmal gestalten: Die Kinder und Jugendlichen in Afghanistan.

Aber an was denken wir, wenn wir „Afghanistan“ hören? Doch zu aller erst an Selbstmordattentate, Luftangriffe, Verwüstung, an Terroristen und Warlords, an Kriminelle und Drogenbarone … Von den Medien wird uns seit Jahren vom Leid an allen Ecken und Enden des Landes berichtet. die Situation dort ist für uns hierzulande gar nicht nachzuvollziehen: täglich sterben nicht nur Soldaten und Polizisten, sondern auch viele Zivilisten auf offener Straße.

Das Land hat eine Kindersterblichkeitsrate von ca. 25 % aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung. Ein großer Teil der Bevölkerung (v.a. der ländlichen) dort lebt in extremer Armut – Diejenigen, die es am härtesten trifft und die an der Situation am unschuldigsten sind, sind die Kinder, das schwächste Glied der Gesellschaft!

Aber Afghanistan hat auch eine der höchsten Analphabetenraten weltweit (fast 70%!)
Es gibt dort also nicht nur den Hunger im eigentlichen Sinne, sondern auch im übertragenen: den Hunger nach Bildung, den gilt es zu stillen! Und das hat die Familie Erös schon vor Jahren richtig erkannt. Bildung und Erziehung – auch „Erziehung für den Frieden“, wie ein von Fam. Erös eingeführtes Unterrichtsfach heißt – sind der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Nur dadurch kann das Land sich entwickeln, können dort Frieden und Wachstum gedeihen.

Die Zukunft Afghanistans liegt in den Kindern – in der nächsten und übernächsten Generation. Ihnen muss es möglich sein, ohne Sorgen um Leib und Leben aufzuwachsen.
Glücklicherweise hat sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren (trotz vieler Rückschläge) einiges getan: Nachdem die Herrschaft der Taliban Ende 2001 beendet wurde, hat sich Deutschland als Mitglied der UNO, der EU, der NATO und als Partner Afghanistans in der Entwicklungszusammenarbeit das Ziel gesetzt, den zivilen Wiederaufbau des Landes voranzutreiben: Deutschland hat bis heute insgesamt 1,2 Mrd. Euro investiert (Das ist das Gesamtvolumen an finanzieller Unterstützung von 2002-2010. Damit ist Deutschland nach den USA, GB und Japan das 4. größte Geberland.)Der größte Teil davon (151 Mio.) floss in Infrastrukturmaßnahmen (Strom- und Wasserversorgung als die wichtigste Grundlage für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt) und in Maßnahmen zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung (248 Mio.).

Aber ein nicht unerheblicher Teil von 70 Mio. ist dafür bestimmt, jungen Afghanen eine Schul- und Berufsausbildung zu gewähren (durch den Bau von Grundschulen, von Ausbildungszentren für Lehrerinnen und Lehrern, aber auch zur Beratung bei der Umsetzung des nationalen Bildungsplans). Während es unter der Taliban-Herrschaft bis 2001 für Mädchen noch verboten war, in die Schule zu gehen, nehmen die Schülerzahlen seitdem stetig zu.  Mehr als 6 Mio. Kinder im schulpflichtigen Alter – so viele wie noch nie in der Geschichte Afghanistans – besuchen regelmäßig den Unterricht.  Fast 40 Prozent der eingeschulten Kinder sind Mädchen. So wird auch die Analphabetenrate sinken. Das ist schon ein großer Erfolg!

Von staatlicher Seite aus ist eine Unterstützung notwendig und sinnvoll, aber der so dringend benötigte Aufbau Afghanistans kann nur durch zusätzliches ehrenamtliches Engagement gelingen – wenn sich Einzelne – so wie Sie, Herr Dr. Erös engagieren und den Menschen mit Ihren eigenen Ideen helfen. Da Sie das Land ja bereits kannten und als Bundeswehrarzt Erfahrung mit Krisengebieten hatten, wussten Sie ganz genau, wo man ansetzen muss: Ich habe gelesen, dass Sie bereits 1998 Ihre erste Schule gegründet haben. Und das war eben keine Koranschule für Jungs, aus denen bedauerlicherweise oft der Nachwuchs für die Terroristen hervorgeht, sondern eine Schule für Mädchen! Ich denke, das war damals schon fast revolutionär!

Und mittlerweile haben Sie Ihr Engagement weiter ausgebaut und neben den vielen Schulen auch Mutter-Kind-Kliniken, Gesundheitsstationen, Waisenhäuser, Solarwerkstätten etc. errichtet. Und das alles finanziert aus privaten Spenden und ausschließlich mit einheimischen Mitarbeitern, die von Ihnen ein regelmäßiges Einkommen kriegen und so ihre Familien ernähren können. Es ist wirklich beeindruckend, was sie seither alles bewirkt haben: Ich sage das nicht nur als Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, sondern auch als Stiftungsrätin meiner eigenen Stiftung (der Emanuel-Stiftung, die sich v.a. für den Aufbau von Kinderheimen und Schulen in Afrika und Asien einsetzt). Denn ich weiß, wie viel Arbeit hinter so einem Engagement steckt.

Nicht zuletzt finde ich es toll, dass die Veranstalter hier schon zum 2. Mal ein Konzert auf die Beine gestellt haben und dass die Bands hier ohne Gage spielen – aber auch, dass so viele junge Leute gekommen sind!
Sie alle setzen damit ein Zeichen für die Kinder in Afghanistan, die jede Hilfe dringend brauchen können. Damit leistet jeder Einzelne einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für ein gemeinsames Ziel: endlich Frieden in Afghanistan.

2010-01-25_dagmar_woehrl_afghanistan_benefiz Zum Vergrößern bitte Bild anklicken. Dagmar Wöhrl mit Herrn Erös, dem Gründer der „Kinderhilfe Afghanistan“ und der Stadträtin Christine Limbacher bei der Eröffnung des Festivals

2010-01-25_dagmar_woehrl_afghanistan_benefiz_m-bates Zum Vergrößern bitte Bild anklicken. Die Band M* Bates, die Organisatoren des Festivals.

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