40 Jahre CSU Laufamholz
Am 2. März 1970 wurde die CSU Nürnberg-Laufamholz gegründet. Im Rahmen eines Festabends zum 40. Geburtstages des Ortsverbandes konnte Ortsvorsitzende Heide Martens über 150 Mitglieder und Gäste in der Laufamholzer Sport-halle begrüßen. Die Festrede hielt dabei Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein; Grußworte sprachen der langjährige Landtagsabgeordnete und „Pate“ der OV-Gründung, Dr. Sieghard Rost, und CSU-Bezirkschef Dr. Markus Söder. Das Schlusswort gebührte dem örtlichen Stadtrat und CSU- Fraktionsvorsitzenden Sebastian Brehm.
In seiner Ansprache erinnerte Beckstein an wichtige Grundentscheidungen, an denen die CSU entscheidenden Anteil hatte, wie die Westbindung, die Soziale Marktwirtschaft, die dynamische Rente, die europäische Einigung und natürlich die Deutsche Einheit. Auch für die Zukunft gelte es, die richtigen Lösungen in einer sich wandelnden Gesellschaft zu finden.
Sieghard Rost erinnerte an die Anfänge des Ortsverbandes, der sich zum zweitgrößten im Nürnber-ger Osten entwickelt hat. Staats-minister Dr. Markus Söder hob die Basisarbeit der Ortsverbände her-vor, deren Aktive tatsächlich „näher am Menschen“ seien.
Der Abend bot CSU-Ortsvorsit-zender Heide Martens auch die Chance zu einem Rückblick auf die an Veranstaltungen, Fahrten und Initiativen reichen Geschichte der CSU Laufamholz, die durch eine von Rüdiger Müller gestaltete Bilderschau ergänzt wurde. Theo Albert wurde für 15, Siegfried Böller für 25 und Walter Hirsch für 35 Jahre aktiver Mitarbeit ausgezeichnet. Die Arbeit des OV ist in einer großzügigen Festschrift detailliert beschrieben, die beim Ortsvorstand bezogen werden kann.
Quelle DER NÜRNBERGER April 2010 – wh/ts

Geberkonferenz zu Haiti muss verbindliche Ergebnisse vorlegen
Anlässlich der heute in New York beginnenden Geberkonferenz der UNO zu Haiti erklärt die Ausschussvorsitzende für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dagmar Wöhrl: “Ich begrüsse es sehr, dass heute 134 Nationen in New York zusammenkommen und gemeinsam über die Zukunft Haitis reden und weitere Maßnahmen beschließen wollen“, sagte Dagmar Wöhrl heute in Berlin. “Wichtig ist, dass fest vereinbart wird, wie es aktuell und langfristig in Haiti weitergeht. Eine Konferenz ohne Ergebnis sei unakzeptabel“, mahnte Wöhrl.
Großes Augenmerk lege Wöhrl auf das Auftreten von Helen Clark: „Hier kann Europa unter Beweis stellen, dass es einheitlich und mit einer Stimme spricht!“
Die Lage in Haiti ist nach wie vor sehr kritisch: Es leben 1, 3 millionen Menschen auf der Straße, jeder vierte ist nach UNO Angaben nicht mit dem nötigsten versorgt und die Infrastruktur ist immer noch zerstört. „Das Land benötigt die Hilfe der internationalen Gemeinschaft mehr als zuvor und deshalb muss nach der Nothilfe vor allem nachhaltig geholfen werden. Ich begrüße es sehr, dass die UNO plant, Haiti mit über 11 Milliarden US-Dollar in den nächsten 10 Jahren zu unterstützen“, so Wöhrl weiter.
In Deutschland haben sich die Bundesregierung als auch etliche durch Spenden finanzierte Organisationen für die Aufbauhilfe in Haiti eingesetzt. Insgesamt beläuft sich die finanzielle Hilfe auf 179 Millionen Euro von deutscher Regierungsseite.
Erster Runder Tisch zur Entwicklungspolitik in Nürnberg
Am 30.03.2010 veranstaltete die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Dagmar Wöhrl, im Presseclub einen Runden Tisch zum Thema Entwicklungspolitik. Ihrer Einladung sind zahlreiche Nürnberger Vereine und Organisationen gefolgt, die in diesem Bereich engagiert sind.
Wöhrl zum Sinn der Veranstaltung: „Den Gedanken, einen Runden Tisch ins Leben zu rufen, hatte ich seit meiner Wahl zur Ausschussvorsitzenden. Denn Entwicklungspolitik findet nicht im luftleeren Raum statt. Man muss sich austauschen und verständigen! Dies nicht nur in Sitzungen des Bundestags, sondern überall dort, wo engagierte Bürger ihr Wissen und ihre Tatkraft zum Wohl der Menschen in den Entwicklungsländern einsetzen. Mir kommt es darauf an, Erfahrungen zu bündeln und Kompetenzen zu vernetzen.“
Dagmar Wöhrl macht deutlich, dass sie die Aufgaben der NGOs für einen unverzichtbaren Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit hält. Deshalb möchte sie in einen regelmäßigen Dialog mit den vielen, zum Teil sehr heterogenen Nürnberger Akteuren treten. „Die Erkenntnisse daraus möchte ich zu einem kohärenten Ansatz einer Zusammenarbeit vor Ort weiter entwickeln und mit nach Berlin tragen“, so die Ausschussvorsitzende.
Viel Besuch in Berlin.
Dagmar Wöhrl hatte diese Woche viel Besuch von Schülern und Studenten während der Sitzungswoche des Deutschen Bundestags in Berlin.
Zunächst besuchte eine Studentengruppe auf Einladung von Dagmar Wöhrl die Sitzung des Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. Die Studentinnen und Studenten konnten einen unmittelbaren Einblick in die parlamentarische Arbeit der Abgeordneten gewinnen.
Während der Sitzung wurde ein breiter Bogen quer über die unterschiedlichsten Bereiche der Entwicklungspolitik geschlagen: von einer Expertenbefragung zu Haiti über die Reformpläne von Bundesminister Dirk Niebel bis zu einem Reisebericht über die politische Lage im Sudan.
Im Anschluss an die Sitzung diskutierte die Ausschussvorsitzende mit den Jurastudenten über die aktuelle politische Lage. Dagmar Wöhrl: “Es ist sehr wichtig, dass wir jungen Menschen die Möglichkeit geben, einen Blick hinter die Kulissen des politischen Alltags in Berlin werfen zu können. Wir müssen Politik erklären und somit verständlich machen.“
Am Donnerstag schließlich besuchten zwei Klassen der Johann-Daniel-Preißler Hauptschule die Bundestagsabgeordnete im Paul-Löbe-Haus. Die deutlich jüngeren Besucher waren von den weitläufigen Gebäuden des Band des Bundes sehr beeindruckt, konnten aber auch durch interessante Fragen überzeugen. Wöhrl sagte hierzu: “Eine sehr sympathische junge Gruppe! Da macht es Spaß sich Zeit zu nehmen; den politischen Trubel seinen Weg gehen zu lassen.“
Frau Wöhrl freute sich besonders über die gute Integrationsarbeit in der multikulturellen Johann-Daniel-Preißler Hauptschule: “Das war ein sehr gutes Beispiel für gelebte Integration. Gerade bei jungen Menschen ist es wichtig für ein offenes und kommunikatives Miteinander zu werben.“
Dagmar Wöhrl fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit
Anlässlich des Equal Pay Days am 26. März 2010 ruft die Bezirksvorsitzende der Frauen Union Nürnberg‐Fürth‐Schwabach, Dagmar Wöhrl, Unternehmen dazu auf, die Unterschiede in den Gehältern zwischen Frauen und Männern abzubauen.
Der durchschnittliche Einkommensunterschied liegt in Deutschland – im Vergleich zum Vorjahr unverändert – bei 23 Prozent.
„Es ist eine traurige Tatsache, dass unser Land in Fragen der Lohngleichheit auf der Liste der EU‐Mitglieder so weit unten rangiert. Es ist die Pflicht der Unternehmen, diese Misstände so schnell wie möglich zu beseitigen! Frauen fordern zu Recht die gleiche Bezahlung und die gleichen Karrierechancen wie Männer – unabhängig von Familie und Kindern. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, werden in der Politik derzeit die Weichen gestellt. Der Ausbau der Ganztagsbetreuung für Kinder bis zum Jahr 2013 ist hier eine zentrale Maßnahme. Zusätzlich ist aber die Wirtschaft gefordert, sich verstärkt für die Familienfreundlichkeit in den Betrieben einzusetzen!“, so die Bezirksvorsitzende.
Eckpunkte zur Fusion staatlicher Entwicklungsorganisationen sind gute Arbeitsgrundlage
Die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dagmar Wöhrl, CSU, begrüßt die Eckpunkte zur Fusion staatlicher Entwicklungsorganisationen durch das zuständige Bundesministerium: „Ich bin dankbar, dass Bundesminister Niebel so schnell einen Vorschlag zur Fusion der Organisationen vorgelegt hat “, sagte Wöhrl heute in Berlin.
„Die Zusammenlegung der Organisationen ist dringend geboten, denn die Koalition hat eine Entwicklungspolitik aus einem Guß vereinbart. Das Papier bildet eine gute Arbeitsgrundlage zur schnellen Umsetzung“, so Wöhrl weiter. „Aber wie gewohnt, liegt der Teufel im Detail. Wesentliche Fragen, wie die rechtliche Form der Gesellschaft oder wie mit den Drittgesellschaften verfahren werden soll, sind leider noch offen.“
Nun müssten rasch noch offene Fragen, wie Sitz der Organisation, Name und die zukünftige Organisationstruktur geklärt werden, mahnt die Ausschussvorsitzende an.
Integrationspolitik nicht nur für Migranten, sondern mit Migranten
Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger. Mittlerweile haben insgesamt 15,6 Millionen der 82,1 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund. Das entspricht einem Anteil von 19 Prozent – Tendenz steigend! Damit ist auch für die CSU als Volkspartei der Kurs vorgegeben. Wir wollen unsere Partei offener machen. Mit einem ehrgeizigen Modernisierungskurs wollen wir unserem Anspruch gerecht werden: Alle Menschen in unserem Land noch besser vertreten.
Mir ist vor allem wichtig, dass auch die ethnische Vielfalt verstärkt in die CSU hinein getragen wird. Daher habe ich vor kurzem den „Arbeitskreis Integration“ des CSU Bezirksverbandes Nürnberg/Fürth/Schwabach mitbegründet – auf dieser Ebene einmalig in Bayern. Bereits seit über 10 Jahren gibt es einen guten Dialog zwischen Migranten und unserem Bezirksverband. Der Arbeitskreis soll diesen Dialog weiter ausbauen und zur erfolgreichen Integrationspolitik beitragen. Unser Motto ist: Integrationspolitik nicht nur für Migranten, sondern mit Migranten. Hier geht es um gelebte Demokratie und darum, dass wichtige Probleme nur gemeinsam gelöst werden können. Viel Arbeit liegt vor uns.
Alarmierend ist zum Beispiel, dass rund 14% der Migranten die Schule abbrechen – im Vergleich zu rund 2% bei den Deutschen ohne Migrationshintergrund. Deshalb müssen wir alles daran setzen, die Ausbildungsreife der Jugendlichen aus Zuwandererfamilien zu verbessern. Ohne Schulabschluss rückt ein Ausbildungsplatz in weite Ferne. Hier gilt es früh anzusetzen. Schon bei dem Kleinsten.
So besuchen nur knapp 47 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund einen Kindergarten. Diese Quote muss unbedingt erhöht werden, denn alle Bildungsstudien zeigen: Wer früh gefördert wird, ist besser in der Schule und vergrößert damit seine Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft in unserem Land. Besonders entscheidend ist der Spracherwerb von Anfang an. Nur wer Deutsch kann, wenn er in die Schule kommt, hat gleiche Start-Chancen. In den Kindergärten werden dafür die Grundlagen gelegt.
Ich bin überzeugt, dass wir die Situation schrittweise verbessern können. Und das geht am wirkungsvollsten, wenn sich möglichst viele Migranten politisch beteiligen. Der „Arbeitskreis Integration“ eröffnet hier tolle Möglichkeiten.


