Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2009 in Nürnberg und Fürth
Die Gewinner der Direktmandate sind in den Wahlkreisen
244 Nürnberg-Nord: Dagmar Wöhrl (CSU) 36,6 % (- 5,4)
245 Nürnberg-Süd: Michael Frieser (CSU) 38,6 % (- 5,4)
Detailierte Statistiken zur Bundestagswahl 2009 in Nürnberg und Fürth finden Sie hier im PDF Format zum Download.
Quelle: Statistik Aktuell für Nürnberg und Fürth. Ein Informationsdienst des Amtes für Stadtforschung und Statistik.
Bundestagspräsident zu Besuch in Nürnberg: von der Vergangenheit bis in die Zukunft
Gestern kam hoher Besuch aus Berlin in die Frankenmetropole: Bundestagspräsident Norbert Lammert folgte meiner Einladung und verbrachte einen Tag in der Noris. Dabei spielte sowohl die Vergangenheit, als auch die Zukunft eine Rolle. Herr Lammert und ich nahmen an der Gründungsveranstaltung der „Zukunftsinitiative Deutschland“ teil, deren Ziel eine werteorientiere Wirtschaftsordnung ist. Mit Vertretern aus der Wirtschaft haben wir intensiv über die Ursachen und Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise diskutiert. Dabei erläuterte ich, dass Begriffe, wie der ehrbare Kaufmann keine gestrigen Formulierungen sind, sondern wieder mit neuem Leben gefüllt werden müssen.
Für Bundestagspräsident Prof. Lammert ist es wichtig, wie der G 20 Gipfel diese Woche in Pittsburgh verläuft: Hoffentlich gelingt es unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, die soziale Marktwirtschaft als Grundordnung des internationalen Wirtschaftens zu verankern. Im Anschluss besuchten wir die Baustelle des Memoriums Nürnberger Prozesse. Das Interesse am Schwurgerichtssaal 600, in dem die Prozesse vor gut 60 Jahren statt fanden, wurde in dem letzten Jahren immer größer. Nicht nur deutsche Besuchergruppen, sondern vor allem auch internationale Gäste wollten mehr über die Kriegsverbrecherprozesse erfahren.
Ich bin froh, dass sich Nürnberg offen seiner Vergangenheit stellt: Der erste Schritt war das Dokumentationszentrum, ein weiterer wird das Memorium Nürnberger Prozesse sein. Ich bin der Überzeugung, dass sich Vergangenheit nicht wiederholt, aber uns die Weichen für eine gute Zukunft aufgezeigt.
BILD-Interview mit Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Staatssekretärin Dagmar Wöhrl
Wir müssen die Zockerei der Manager stoppen.
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Nürnberg – In der Wählergunst steht er ganz oben, seine Auftritte in stets voll besetzten Bierzelten sind schon Kult: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (37, CSU). Der gebürtige Oberfranke legte eine Blitzkarriere hin. Mitten in der größten Krise übernahm er im Februar das Wirtschaftsministerium, versucht seitdem zusammen mit Staatssekretärin Dagmar Wöhrl (55, CSU), Deutschlands krisensgebeutelte Industrie wieder auf Vordermann zu bringen. In BILD sprechen beide Klartext über Quelle, die Zockerei der Manager und den Weg aus der Krise.
BILD: Zwei Franken arbeiten in Berlin zusammen im Wirtschaftsministerium. Wie funktioniert das denn genau?
Guttenberg: „Wir pflegen eine wundervolle Zusammenarbeit. Das soll keine Worthülse sein. Es ist ein hohes Maß an Vertrauen, das unsere tägliche Arbeit prägt.“
Wöhrl: „Wir harmonieren, denke ich, sehr gut. Wir tauschen uns häufig aus, sind auf einer Linie und sehr geradlinig – ganz fränkisch.“
Hier Klicken um das gesamte Interview zu lesen. [...]
Starke Frauen für Merkel!
Für die CSU-Kandidatinnen wird es bei der Bundestagswahl besonders auf die Zweitstimmen ankommen. Denn der Anteil der Zeitstimmen, den eine Partei in einem Bundesland erhält, bestimmt die zahl der Abgeordneten, die eine Partei in den Bundestag entsendet. Nur wenn diese Anzahlhöher ist, als die gewählten Direktkandidaten, kommt die Liste zum Zug. Unsere weiblichen Kandidatinnen sind diesmal besonders gut auf der CSU-Landesliste platziert. Allein unter den ersten zehn Listenplätzen befinden sich fünf Frauen. Also: Starke Frauen für die CSU
Als junge Botschafter für ein Jahr in die USA
Mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) des Deutschen Bundestages und des Kongresses der Vereinigten Staaten ein unvergessliches Jahr im Land unbegrenzte Möglichkeiten erleben.
In unserer globalisierten Welt wird es immer wichtiger den Blick über den Tellerrand zu werfen und Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Jahr für Jahr gehen etwa 360 Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige aus Deutschland in die Vereinigten Staaten. Gleich viele junge Amerikaner kommen jeden Sommer nach Deutschland. Als Stipendiaten des PPP leben sie für ein Jahr in Gastfamilien, besuchen Schulen, absolvieren Praktika in Betrieben und sind junge Botschafter für die politischen und kulturellen Werte ihres Landes. Das Besondere: Bundestags- abgeordnete normieren die Stipendiaten und betreuen sie während des Stipendiums als Paten – daher der Name des Programms.
Wer kann sich bewerben? Die Bewerberinnen und Bewerber sollten für das Jahr als Junior-Botschafter ihres Landes gute Schulleistungen, gute Englischkenntnisse, ein ausgeprägtes Interesse an politischen Fragen und gesellschaftlichen Engagement mitbringen.
Lust bekommen? Weitere Informationen gibt es unter: www.bundestag.de/ppp oder unter Tel. 030/ 227 39336 Ich freue mich auf Eure Bewerbungen!
“Potack’n und Politik”: Wöhrl und Frieser beim CSU-Kartoffelessen
Politik schmackhaft machen: Zum zweiten Knoblauchsländer Kartoffelessen hatte die CSU Großgründlach mit Stadträtin Silvia Rauch (2.v.r.) in das neue Gemeindehaus der evangelischen Gemeinde St. Laurentius geladen. Ehrengäste in diesem Jahr waren die beiden Bundestagskandidaten Dagmar Wöhrl und Michael Frieser, die sich – kritisch-wohlwollend beäugt von Marga Kraus und Stadtrat Hans Paul Seel – auch gleich ans Kartoffelschälen machten. Im Anschluss an die bodenständige Stärkung stellten beide den gut 80 Gästen die Schwerpunkte des Regierungsprogramms der Union vor und diskutierten über Wege aus der Finanzkrise und neue Ansätze in der Bildungspolitik.
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