Dagmar Woehrl und Bill Gates 2010 Dagmar Woehrl und der 1. FC Nürnberg 2010 Dagmar Woehrl Maritime Koordinatorin der Bundesregierung 2009 Dagmar Woehrl zu Guttenberg und Arnold Schwarzenegger auf der IFA 2009 Dagmar Woehrl am Bürgertelefon Dagmar Woehrl mit ihren Hunden 2009 Dagmar Woehrl und Angela Merkel 2009 Dagmar Woehrl Emanuel Stiftung Dagmar Wohrl beim Joggen im Wald 2009 Dagmar Wöhrl Babyfoto Dagmar Woehrl Jugendarbeit Dagmar Woehrl Wirtschaftsministerium 2009

Dagmar Wöhrl

MdB, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
RSS Feed abonnieren

Galerie

Dagmar Wöhrl trifft Ministerpräsident Tillich. Dagmar Wöhrl - 26. August 2010.

Artikel Archiv

Persönlich nachgefragt

geschrieben am 31. Juli 2009

dagmar-woehrl-persoenlichWas wären Sie als Kind gerne geworden?
Tierärztin

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Lesen, Spazieren gehen mit Familie und Hunden

Ihre Lieblingsfarbe?
grün

Was essen Sie gerne?
Salate, fränkische Küche

Was regt Sie auf?
Unehrlichkeit, Unzuverlässigkeit, Neid, Missgunst

Was bewundern Sie an anderen Menschen?
Aufopferungsbereitschaft, Mut zur Veränderung

Worüber können Sie sich freuen?
Erfolge, Sonne, Kinderlachen, Sommerregen, Gummibärchen…

Wie entspannen Sie sich?
Am besten mit meiner Familie.

Haben Sie noch Zeit für Ihre Hobbys?
Kaum.

Was ist Ihre Stärke?
Entschlussfreude, Ausdauer, Gradlinigkeit (sagen meine Freunde).

Wo liegen Ihre Fehler?
Manchmal erwarte und fordere ich zuviel.

Das Wichtigste in der Politik?
Eine Politik für die Menschen machen, nicht eine für die Wähler…

Wie soll Bayern/Deutschland im Jahr 2012 aussehen?
Weltklasse, investitionsfreundlich, zukunftsfest

Was bedeutet Schönheit für Sie?
Meine Oma pflegte zu sagen: “Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet.” Und so ist es auch. Schön ist das, was unser Herz berührt – ob ein impressionistisches Bild, eine lichtdurchflutete Wiese oder ein strahlendes Gesicht…

Wie würden Sie Glück definieren?
Glück ist, wenn man tut, was man kann und mag, was man tut.

Was waren die schönsten Erlebnisse in Ihrer Kindheit?
Wenn die ganze Familie zusammen gefeiert hat: Weihnachten, Ostern, Geburtstage und Jubiläen. Es war immer sehr lustig, es herrschte eine herzliche und liebevolle Atmosphäre. Auch die leiblichen Genüsse kamen nicht zu kurz, weil meine Mutter und meine Oma immer ein Essen zaubern konnten, was jedes Mal eine Liebeserklärung an die fränkische Küche war.

Gibt es jemand, der Sie besonders geprägt hat?
Meine Großmutter, bei der ich aufgewachsen bin, war eine außergewöhnliche Frau. Für sie gab es überhaupt nichts Böses auf der Welt. Da waren alle Menschen lieb. Daraus habe ich meine “Strahlentheorie” entwickelt: Wenn man positive Strahlen aussendet, dann kommen auch positive Strahlen zurück. Das ist meine Lebensphilosophie.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Glaube und Kirche?
Ich bin evangelisch. Glaube ist mir wichtig. Glaube bietet dem Menschen seelische Stütze, gibt ihm Kraft und Flügel. In der Hektik und Unrast unserer Zeit sind Glaube und Werte besonders wichtig. Wer in den Grundfesten seines Lebens, in seiner Familie und in seinem Glauben festen Halt findet, der ist auch unabhängig gegenüber Anfeindungen, die uns leider oft im politischen Alltag begegnen.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Tieren?
Bei uns zu Hause kann man sich überhaupt nicht vorstellen, wie man ohne die Freude an einem vierbeinigen Gefährten leben kann. Zu meiner Familie gehören zurzeit drei Hunde und eine Katze.

Engagieren Sie sich für den Tierschutz?
Als Präsidentin des Tierschutzvereins Nürnberg engagiere ich mich sehr für den Tierschutz. Ich finde, Menschsein bedeutet auch, einfühlsam und rücksichtsvoll mit der Natur umzugehen. Sonst müssten wir dem Spruch zustimmen: “Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält…”

Würden Sie gerne in einer anderen Zeit leben?
Unsere rasante, spannende und kurzatmige Zeit gefällt mir ganz gut. Ich würde sie nicht tauschen wollen.

Was macht Dagmar Wöhrl im Jahre 2012?
Was sie auch schon 2008 gemacht hat – viel arbeiten, wenig schlafen.
Ich weiß nur, was mir auch 2012 auf jeden Fall wichtig bleibt:
meine Familie
meine Heimatstadt
der Tierschutz und meine Tierfamilie

Ihr Lebensmotto?
Alles, was man tut, mit Freude und Engagement angehen.

Rede anlässlich der Gesellenstückausstellung 2009 der Schreiner-Innung am 26. Juli in Nürnberg

geschrieben am 26. Juli 2009

Wegen meiner Verbundenheit mit dem mittelfränkischen Handwerk, aber auch weil es ganz einfach Spaß macht, Erfolge zu sehen und zu feiern! Besonders wenn es um motivierte junge Menschen geht, die eine solche Leistung erbracht haben! Und ich weiß, es gibt hier Interessantes zu bestaunen, denn ich kenne  das kreative Potential unseres handwerklichen Nachwuchses! Ich möchte Ihnen allen, den so erfolgreichen Gesellinnen und Gesellen sehr herzlich gratulieren. [voraussichtlich 45 Gesellenstücke nach erfolgreicher Prüfung 24.07.09]. Die Ausstellung heute mit Ihren „Werken“ ist sozusagen ein Erfolg zum Anfassen!

Es heißt: Wer ein Schreiner werden will, muss auch harte Bretter bohren lernen. Sie haben sehr viel Anstrengung, Kreativität und Fleiß investiert, Sie haben „dicke Bretter gebohrt“, Sie haben Entbehrungen, nicht zuletzt Verzicht auf Freizeit, auf sich genommen. Umso mehr gilt dies für die Gesellinnen und Gesellen mit Hör- und Sprachproblemen, die heute erfolgreich und völlig gleichwertig Ihr Können unter Beweis stellen! Es hat sich die Mühe gelohnt! Nach intensiver Ausbildung haben Sie durch Lernen und Übung ein wichtiges Ziel in Ihrem Leben erreicht. Das ist Ihr Tag und Sie alle können stolz auf sich und Ihre Leistungen sein!

Wer über die Leistungen der Prüfungsteilnehmer spricht, darf auch die Leistung der Dozenten und Prüfer nicht außer Acht lassen. Ihre fachliche wie pädagogische Kompetenz ist Voraussetzung, damit Bildung und Qualifikation gelingt. So möchte ich mich auch bei Ihren bisherigen „Chefs“ und bei Ihren Lehrkräften dafür bedanken, dass sie Ihnen durch ihr fachliches Wissen und Engagement den Weg vorbereitet und Sie bis zum Ziel begleitet haben. Meine Anerkennung möchte ich bei dieser Gelegenheit allen Beteiligten an der beruflichen Aus- und Weiterbildung für ihr großes Engagement aussprechen.

Rede im PDF Format zum Download
Schreiner-Innung Nürnberg

Gesellenstückausstellung 2009 der Schreiner-Innung Nürnberg

geschrieben am 26. Juli 2009

Rede zur Gesellenstückausstellung 2009 der Schreiner-Innung Nürnberg und des Berufsbildungswerks am 26. Juli 2009 in Nürnberg.

Auszug:
Es heißt: Wer ein Schreiner werden will, muss auch harte Bretter bohren lernen. Sie haben sehr viel Anstrengung, Kreativität und Fleiß investiert, Sie haben „dicke Bretter gebohrt“, Sie haben Entbehrungen, nicht zuletzt Verzicht auf Freizeit, auf sich genommen.
Umso mehr gilt dies für die Gesellinnen und Gesellen mit Hör- und Sprachproblemen, die heute erfolgreich und völlig gleichwertig Ihr Können unter Beweis stellen! Es hat sich die Mühe gelohnt! Nach intensiver Ausbildung haben Sie durch Lernen und Übung ein wichtiges Ziel in Ihrem Leben erreicht. Das ist Ihr Tag und Sie alle können stolz auf sich und Ihre Leistungen sein!

Rede im PDF Format zum Download

Europa in die Parlamente tragen

geschrieben am 23. Juli 2009

Ich freue mich, dass mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Vertrag von Lissabon eine lebhafte Debatte um Europa entfacht ist. Die Richter haben bestätigt, dass das deutsche Gesetz zum Lissabon-Vertrag mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Lediglich die Mitwirkungsrechte von Bundestag und Bundesrat wurden als unzureichend beanstandet.

Diese mangelnde Beteiligung hat die CSU nicht erst beim Lissabon-Vertrag, sondern bereits 2005 beim EU-Verfassungsvertrag deutlich kritisiert. Es kann nicht angehen, dass deutsche Verwaltungsbeamte in Brüssel zu weitreichenden Gesetzen ihre Zustimmung geben, ohne dass unsere Legislative ernsthaft eingebunden wird. Wir brauchen hier mehr Demokratie. Dazu gehört eine klare Entscheidungskompetenz und damit auch Verantwortung von Abgeordneten, die vom Volk gewählt werden. Europa darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg in Amtstuben gebaut werden. Wir müssen Europa in die Parlamente tragen und damit zu den Bürgern. Nur durch starken Rückhalt bei den Bürgern ist die EU handlungsfähig.

Daher hat die CSU auch auf ein entsprechendes Begleitgesetz zum Lissabon-Vertrag gedrängt. Allerdings zeigt mir hier das Urteil des Bundes- verfassungsgerichtes einmal mehr, dass uns die große Koalition zu Kompromissen zwingt, die sich anschließend als problematisch erweisen. Wir brauchen wieder eine bürgerliche Mehrheit, die klare Verhältnisse schafft. So hat die Union bereits 2005 ein Gesetz vorgeschlagen, dass Bundestag und Bundesrat eine gewichtigere Stimme in Europa verleiht. Wäre dieser Gesetzesentwurf so verabschiedet worden, hätte Karlsruhe jetzt nicht eingreifen müssen.

Bayerisches Gründerfieber

geschrieben am 23. Juli 2009

Bayern ist das Hightech-Gründerland Nummer 1 in Deutschland. Laut dem Forschungs-Institut ZEW gingen hier die meisten Technologiefirmen an den Start. Das zeigt mir, dass wir in Bayern vieles richtig gemacht haben. Und es bestätigt mich in meinem Kurs, die Technologieförderung weiter voranzutreiben. Zum Beispiel haben wir in dieser Legislaturperiode den 270 Millionen Euro schweren Hightech-Gründerfond ins Leben gerufen. Fast ein Viertel aller Investitionszusagen entfallen hier auf den Freistaat.

Dennoch gibt es weiter viel zu tun. Auch die Hochtechnologiebranche kann sich der Wirtschaftskrise nicht entziehen. Banken und Wagniskapitalgeber halten sich zurück und sinkende Erträge infolge der Wirtschaftsflaute verhindern Investitionen aus eigener Tasche. Wenn wir nicht den Anschluss an die Weltspitze verlieren wollen, müssen wir weiter Gas geben. Meine Vision: Deutschland muss in der kommenden Legislaturperiode wieder zu einer der attraktivsten Regionen für Business Angels und Chancenkapital in Europa werden – insbesondere durch steuerliche Anreize für privates Investment in unsere Zukunftsmärkte. Dafür werde ich mich weiter engagieren.

Meine Twitter Kurznachrichten

  •  
Folgen Sie mir auf Twitter

Letzte Kommentare