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Dagmar G. Wöhrl

Bundestagsabgeordnete, Nürnberg Nord. Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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Eine zweite Amtszeit für Horst Köhler!

geschrieben am 20. Mai 2009

Über 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sprechen sich dafür aus, dass Horst Köhler auch in den kommenden fünf Jahren unser Staatsoberhaupt bleibt – auch ich gehöre dazu.

Die SPD ignoriert dieses eindeutige Votum. Mit ihrem Festhalten an Gesine Schwan als eigener Kandidatin setzt die SPD zudem ein unübersehbares Signal: Sie offenbart, wie wenig sie selber von ihrer ständig wiederholten Absage an rot-rote Bündnisse im Bund hält. Denn ohne die Stimme der Linkspartei hat Frau Schwan nicht die geringste Chance.

Gerade in schwierigen Zeiten braucht unser Land eine Persönlichkeit an der Spitze, die wie Horst Köhler durch verantwortliches Handeln die Gesellschaft eint, Mut macht und Verlässlichkeit verkörpert. Ich kenne ihn persönlich und schätze ihn sehr. Wir brauchen keine Marktschreier wie Gesine Schwan, die soziale Unruhen ausrufen, um in die Medien zu kommen. Daher wünsche ich mir eine zweite Amtszeit für unseren Bundespräsidenten.

Jetzt erst recht ausbilden!

geschrieben am 14. Mai 2009

Wöhrl ruft anlässlich des „Tags des Ausbildungsplatzes” Unternehmen dazu auf, gerade auch in Krisenzeiten genügend Lehrlinge auszubilden / 2009 trotz Krise gute Lage auf dem Ausbildungsmarkt erwartet / Besuch bei Nürnberger Vorzeigeunternehmen

Bei einem Besuch der Nürnberger Unternehmen Backhaus Walzel und Trinklein Werkzeugbau durch Vertreter der Handwerkskammer Mittelfranken und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Dagmar Wöhrl appellierte die Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete an die Unternehmen, gerade auch in Krisenzeiten genügend, und sogar überdurchschnittlich viele Lehrlinge auszubilden.

Der Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs hat viel bewirkt“, so Wöhrl. So sei die Zahl der Ausbildungsplätze von 2003 bis 2008 um mehr als zehn Prozent gestiegen. „Jetzt geht es darum, die Betriebe davon zu überzeugen, dass auch in Zeiten der Krise genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden. Das ist nicht nur im Interesse der ausbildungswilligen Jugendlichen. Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft. In der Rezession ausbilden ist vorausschauende Personalpolitik. Deshalb sollten sich die Betriebe bereits jetzt die künftigen Fachkräfte sichern, die sie beim nächsten Aufschwung dringend benötigen“, betont die Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete. „Denn dann wird es kaum möglich sein, jetzt unterlassene Ausbildung nachzuholen. Deshalb appelliere ich an alle Unternehmen, Freiberufler und Behörden: Stellen Sie auch in Zeiten der Krise neue Ausbildungsplätze zur Verfügung! Nehmen Sie die Unterstützung der Kammern in Anspruch und nutzen Sie die Möglichkeiten der Verbundausbildung in Kooperation mit anderen Unternehmen.” Insbesondere die Gruppe der mittelständischen Unternehmer mit Migrationshintergrund habe Spielraum für zusätzliche Ausbildungsplätze, den es nun zu nutzen gilt.

Wöhrl wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Bundeswirtschaftsministerium mehrere neue 2-jährige Ausbildungsberufe geschaffen habe.

Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit lassen trotz Krise auch für 2009 eine relativ entspannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt erwarten. Zwar gehe demnach die Zahl der Ausbildungsplätze leicht zurück (rund 6 Prozent), andererseits werden deutlich weniger Bewerber als im Vorjahr (rund 15 Prozent) erwartet. Die Gründe für den Rückgang der Bewerberzahl liegen demnach im demografischen Wandel, aber auch im Trend zu höheren Schulabschlüssen.

Die Zahlen im Nürnberger und Mittelfränkischen Handwerk liegen mit einem Rückgang von 2,5 bzw. 3,9 Prozent unter dem Bundestrend. „Das zeigt, wie engagiert die Handwerkskammer für Mittelfranken mit ihren Aktivitäten im Bereich der Ausbildungsvermittlung ist“, freut sich Dagmar Wöhrl. So beschäftigt die HWK beispielsweise zwei „Ausbildungs-Akquisiteure” und einen „Ausbildungsmatcher”, der eine passgenaue Vermittlung von Schulabgängern auf Lehrstellen in Handwerksbetrieben unterstützt.
Wöhrl würdigte auch das große Engagement der beiden besuchten Betriebe. Das Backhaus Walzel bildet derzeit an drei Standorten 13 Lehrlinge als Bäcker und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk aus. Dabei sei das Backhaus Walzel für seine gute, kompetente Ausbildung bekannt. Inhaber Uwe Walzel setze sich sehr in der Nachwuchswerbung ein und genieße bei Nürnberger Berufsschulen einen hervorragenden Ruf, betonte Wöhrl.

Ich freue mich außerdem sehr, dass die Firma Trinklein auch heuer wieder mindestens drei Lehrlinge einstellt. Und das, obwohl das Unternehmen als Automobilzulieferer durchaus unter der aktuellen Krise zu leiden hat.” Die Firma Trinklein Werkzeugbau GmbH besteht seit 1926 und ist mit rund 70 Mitarbeitern vor allem im Automotive-Bereich tätig. Sie bildet seit ihrer Gründung Lehrlinge aus. Derzeit sind neun Auszubildende im Betrieb beschäftigt. Mehrfach haben Trinklein-Lehrlinge bereits vordere Plätze bei Leistungswettbewerben belegt.

Pressemitteilung, Nürnberg 14.5.2009

Dagmar Wöhrl neue Bezirksvorsitzende der Frauen-Union

geschrieben am 14. Mai 2009

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, ist zur neuen Vorsitzenden des FU-Bezirksverbands Nürnberg-Fürth-Schwabach gewählt worden. Als Stellvertreterinnen wurden Andrea Barz, Petra Guttenberger, MdL, StRin Monika Heinemann und StRin Barbara Regitz gewählt. Die scheidende Bezirksvorsitzende Karin Goller, die nach 18 Jahren das Amt aufgab, wurde Ehrenvorsitzende des FU-Bezirksverbands.

Ehrenvorsitzende Karin Goller und die neue Vorsitzende des FU-Bezirksverbands Dagmar Wöhrl

Ehrenvorsitzende Karin Goller und die neue Vorsitzende des FU-Bezirksverbands Dagmar Wöhrl

Tag des Ausbildungsplatzes

geschrieben am 14. Mai 2009

Neben all den Krisenmeldungen der letzten Monate war der gestrige “Tag des Ausbildungsplatzes” eine willkommene Abwechslung.
Denn laut Bundesagentur für Arbeit ging die Zahl der Ausbildungsplätze in diesem Jahr bisher nur leicht zurück. Im Mittelfränkischen Handwerk liegt der Rückgang sogar noch unter dem bundesweitem Durchschnitt. Ein Zeichen, das Mut macht und zeigt, dass es auch in diesen Zeiten Unternehmen gibt, die nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern trotz Krise vorausschauend in die Zukunft investieren und junge Menschen ausbilden – so wie das Backhaus Walzel oder der Trinklein Werkzeugbau.

Gemeinsam mit Vertretern der Handwerkskammer Mittelfranken habe ich die beiden Nürnberger Unternehmen besucht und war begeistert, wie viel Engagement dort in die Ausbildung fließt. Schön, wie optimistisch und lebensbejahend die Einstellung der Auszubildenden ist! Hier denkt man in die Zukunft. Denn nur wenn wir jetzt ausbilden, können wir ohne Fachkräftemangel vom nächsten Aufschwung profitieren!

Frauen auf dem Sprung

geschrieben am 13. Mai 2009

Ich freue mich sehr über mein neues Amt als Bezirksvorsitzende der Frauenunion. Gerade in einer Zeit, in der wir Frauen vieles in Bewegung setzen. Wir Frauen sind hierzulande auf dem Sprung. Auf dem Sprung in ursprünglich rein männliche Domänen in Wirtschaft und Politik. An der Spitze unserer FU möchte ich für den nötigen Rückenwind sorgen, damit der Sprung auch möglichst weit wird.

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Heutige Realität ist: Nach wie vor ist nur ein Drittel aller Führungspositionen, und oft nicht einmal das, mit Frauen besetzt. Die Luft ganz oben, in den Chefetagen ist für Frauen immer noch dünn. Dabei weiß ich als Wirtschaftspolitikerin: Ein paritätischer Mix aus männlichem und weiblichem Führungspersonal steigert nachweislich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Das müssen wir endlich anpacken, das müssen wir gemeinsam in die Tat umsetzen!

Deshalb veranstalte ich als Wirtschaftsstaatssekretärin zusammen mit dem Bundesfamilienministerium, mit meiner Kollegin Ursula von der Leyen, regelmäßig Gespräche, Veranstaltungen, Preisverleihungen, die die Familienfreundlichkeit unserer Unternehmen stärken – damit Frauen ihr Potential im Beruf voll entfalten können!
Als Bezirksvorsitzende der Frauenunion habe ich jetzt noch mehr Möglichkeiten, dieses wichtige Thema voranzubringen. Und vor allem diese Themen auch hier in der Region umzusetzen. Zusammen mit Ihnen, denn nur gemeinsam sind wir wirklich stark!

An dieser Stelle möchte ich noch einmal ganz herzlich meiner Vorgängerin Frau Karin Goller danken, die in ihren 18 Jahren als Vorsitzende des Bezirksverbandes sehr viel bewirkt und bewegt hat. Ohne ihr beherztes Engagement wäre die Frauenunion sicher nicht das, was sie heute ist. Diese Leistung hat in jedem Fall großen Respekt und Anerkennung verdient.

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Pressekonferenz zum Auftakt der BMWi-Initiative „Internet erfahren“ am 12. Mai 2009, 10.00 – 10:50 Uhr, im BMWi Berlin

geschrieben am 12. Mai 2009

Internet erfahren“ – so heißt die neue Initiative des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, mit der wir die digitalen Integration in Deutschland weiter voranbringen wollen. Dazu haben wir für den Zeitraum 2009 – 2011 insgesamt 3,8 Mio. € bereit gestellt. Knapp 2/3 der deutschen Bevölkerung (ab 14 Jahre), nämlich 65,1% nutzen bereits das Internet. So lautet das zentrale Ergebnis des (N)ONLINER Atlas vom vergangenen Jahr.

Es ist gut möglich, dass wir die 2/3-Marke inzwischen schon überschritten haben. Das werden wir im kommenden Monat wissen, wenn der (N)ONLINER 2009 vorgestellt wird. Sicherlich hat sich die Internetnutzung in Deutschland in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. 2003 zum Beispiel gehörte erst die Hälfte (50,1%) der Bevölkerung zu den Onlinern. Mancher mag sich vielleicht sogar fragen, ob angesichts der Entwicklung eine staatliche Initiative wie „Internet erfahren“ überhaupt noch nötig ist.

Sie ist notwendig! Denn: Rund 30 % nutzen das Internet nicht – und, schlimmer noch, planen dies auch nicht für die nächste Zeit, auch dies ein Ergebnis des letzten (N)ONLINER Atlas. Für diese 30 % der Bevölkerung kann von Chancengleichheit in unserer Informations- und Wissens-gesellschaft keine Rede sein. Das muss man so deutlich sagen.  Der kompetente Umgang mit dem Internet ist heute aber eine Schlüsselqualifikation, die schon bald so wichtig sein wird wie die Fähigkeit zu lesen. Sie ist immer mehr Voraussetzung für Chancengleichheit im Beruf und Leben geworden.

Das alltägliche Leben wird zunehmend vom Internet durchdrungen. Die Digitale Integration bedeutet für die Menschen in der Regel eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität. In immer mehr Arbeitsbereichen werden bei der Besetzung von Stellen PC- und Internetkenntnisse vorausgesetzt.  Als Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium muss ich hinzufügen: Nicht zuletzt geht es dabei auch um den Standort Deutschland und um die Sicherung unseres Wohlstandes: Eine wissensbasierte Volkswirtschaft wie die deutsche benötigt Internet-kundige Arbeitnehmer und Verbraucher, um im globalen Wettbewerb zu bestehen zu können. Die Bundesregierung hat somit eine ganze Reihe von guten Gründen, die Digitale Integration weiterhin als wichtige Aufgabe zu betrachten. Es gilt, die „Integration von Bürgerinnen, Bürgern und Staat in die Informationsgesellschaft zu beschleunigen“.  So steht es wörtlich im Aktionsprogramm der Bundesregierung „iD2010 – Informationsgesellschaft Deutschland 2010“.

Rede im PDF Format zum Download

Nürnberg – Stadt der Onliner!

geschrieben am 12. Mai 2009

Die Parl. Staatssekretärin Dagmar Wöhrl MdB  gab heute den Startschuss für die Initiative „Internet erfahren“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Wöhrl: „Es freut mich, dass unser Haus auf meine Initiative hin die Digitale Integration bisheriger Offliner verstärken will. Der kompetente Umgang mit dem Internet ist heute eine Schlüsselkompetenz wie Lesen und Schreiben. Ich halte es für eine wichtige politische und soziale Aufgabe, allen Bürgerin-nen und Bürgern den Zugang zu den digitalen Medien und ihren Chancen zu ermöglichen. Denn die Digitale Integration bedeutet für die Menschen in der Regel eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität. Auch Nürnberg soll eine Stadt der Onliner sein!

Ziel der Initiative ist es, die rund 26 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland über 14 Jahre, die bisher keinen Bezug zum Internet haben, an die Internetnutzung heranzuführen. Die Initiative fördert so genannte Internet-Patenschaften und informelle Netzwerke, über die Wege ins Netz gegangen werden sollen. Rund zwei Drittel der in Deutschland Lebenden nutzt das Internet derzeit zu privaten oder beruflichen Zwecken. Die Tendenz ist steigend. Allerdings gilt das nicht für alle Bürger. Vor allem ältere Menschen, Menschen mit geringem Haushaltseinkommen und niedriger Bildung sowie Menschen mit Behinderung nutzen digitale Medien kaum. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einig sind sich Experten allerdings darin, dass der Einstieg leichter fällt, wenn Inhalte und Themen statt Technik im Vordergrund stehen und Menschen aus dem familiären, institutionellen und beruflichen Umfeld die Internet-Einsteiger begleiten.

Wöhrl: „Auch in Nürnberg will ich unser Programm „Internet-Patinnen und Paten – Erfahrung teilen“ bekannt machen und Patenschaften von Netzerfahrenen mit bisherigen Nicht-Nutzern, die sich aus dem privaten oder beruflichen Umfeld kennen, initiieren und unterstützen.  Über gemeinsame Interessen sollen die Patinnen und Paten das Spektrum und Potenzial der Internetnutzung vermitteln. Auch für meine Mitbürger in Nürnberg gilt: Werden Sie Internetpate oder –Patin!

Die Patenschaftsidee wird in Pilotprojekten, Organisationen, Verbänden und Unternehmen entwickelt, erprobt und über Online-Marketing in der Web-Community verbreitet. „Ein zweites Programm „Erlebnis Internet – Erfahrung schaffen“ zielt darauf, insbesondere älteren Menschen einen einfachen Einstieg ins Netz zu ermöglichen. Die Maßnahmen setzen schon dann an, bevor diese sich mit der Internetnutzung auseinandersetzen und den Schritt ins Netz bewusst planen. Dazu wollen wir Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Seniorenarbeit, im Vereinswesen und Wohnumfeld verstärkt darin unterstützen, die Möglichkeiten digitaler Medien in Hinblick auf persönliche Interessen und Bedürfnisse der Älteren zu zeigen und gemeinsam mit ihnen zu erschließen“, so Dagmar Wöhrl.

Weitere Informationen zum Projekt und Ansprechpartnern finden Sie unter www.internet-erfahren.de.

Pressemitteilung, Nürnberg 12.05.2009

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